Beiträge von 143er

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    Bis die 120 und 101 in den Ruhestand gehen dauert das aber auch noch... die 146 mit den IC Dosto´s übernimmt sicher viele Leistungen der 120, aber die Lok ist trotzdem noch eine leistungsfähig, genauso wie die 101. Da wird es bestimmt zu einem Einsatz vor den Regios im Land geben (wie mit der 120.2 in Mecklenburg Vorpommern).

    @BlackHawk du schreibst doch selber sie wäre in Berlin nurnoch "extrem selten" anzutreffen... dem ist aber halt einfach nicht so! Die Lok ist zwar nichtmehr in großer Zahl hier stationiert, aber dafür fahren doch zumindest so viele Leistungen mit einer 112 als das deine Aussage keinen Sinn mehr macht.


    Nichts anderes haben die anderen versucht zu widerlegen, aber man wird ja von dir gleich angeganen als wäre man dumm...


    Naja Back to topic!

    Dosto´s würden aber auch nur was bringen, wenn die mal ordentlich alle mit Niederflureinstieg wären. Zumindest für den Verkehr auf den Ostdeutschen Strecken (von denen es ja wohl mehr als nur B-W gibt) ist die BR 114 und 112 genauso wie die 143 einfach nicht weg zu denken. Ich kann es verstehen wenn @Matthias J. mit der Lok als Wessi nix anfangen kann, aber bspw. Berlin ist trotzdem noch immer ein Jagdgebiet der 112!


    Mal schauen als was wir die Lok bekommen - wenn es mit IR Wagen ein Paket gibt wäre das ja auch nicht schlimm! Schließlich könnte man dann mal die 90er IR´s auf den Weststrecken fahren :)

    :ilikeit:


    Ich bin mal gespannt was für ein Paket mit der Lok geschnürt wird. Mit IC/IR Wagen könnte ich nicht viel anfangen, aber mit Niederflureinstieg-Dosto´s umso mehr! Ansonsten muss halt immer TTB Wagenmaterial ran gehangen werden...

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    Hier das angesprochene Video.

    Nachdem @Loco-Michel ein Video zu dem Thema gezeigt und ich mir diese Methode bereits selbst mal angesehen hatte nun eine kurze Anleitung wie man in Szenarien solche Zugbewegungen bewerkstelligen kann. Es ist keine 100% Methode und von sehr unterschiedlichen Faktoren abhängig. Die Umsetzung kann also im Einzelfall klappen oder scheitern und ist immer von der gewählten Strecke bzw. dem gewählten Rollmaterial abhängig.


    Aufgabenstellung
    Bereitstellung eines Wagenparks durch eine KI Rangierlok am Kopfbahnhof
    Ankoppeln der Zuglok und Abfahrt


    Vorgehensweise
    Wenn der Ort und die Art der Rangier- & Zugfahrten geplant sind kann der Vorgang gestaltet werden:

    • Platzierung des Rollmaterials, Wagenpark + Rangierlok + Zuglok
    • Ermittlung der Haltepunkte des Zuges
    • Erstellung der Aufgaben für die Loks
    • Platzierung der restlichen Links
    • erster Testlauf des Szenarios bis zum Ende
    • Optional - Korrektur der Links

    Wenn alle beteiligten Wagen und Loks platziert sind geht es an die Ermittlung der Orte für die "Stopping Point" Links. Dazu bietet sich an den Wagenpark an die beabsichtigte Stelle zu stellen um bereits abschätzen zu können wo der Link ungefähr platziert werden sollte. Ich unterscheide dabei folgende Links: 1-Rangierabteilung Bereitstellung, 2-Wagen ohne Rangierlok, 3-Bedarfslink, 4-Bahnsteig Türen auf
    Link 1 ist für den Haltepunkt der Rangierabteilung zuständig. Heißt die Rangierlok schiebt die Wagen auf das Gleis und kuppelt ab. Wenn die Wagen erst einmal stehen kann die Zuglok ankuppeln.
    Link 2 markiert das Ende des Wagenparkes an den die Zuglok ankuppeln soll. Dieser muss mit ein wenig Aufwand auf Höhe der Puffer des letzten Wagens platziert werden.
    Link 3 ist nur für die Optik zuständig - es sieht nunmal nicht schön aus wenn die Lok aus der vollen Geschwindigkeit an das Ende fährt und ankuppelt, daher wird vor Link 2 der besagte Bedarfslink (Link 3) platziert um das heran Tasten der Lok zu simulieren.
    Link 4 ist optional und wird nur für Personenzüge benötigt

    • Link 1 kann nach belieben platziert werden.
    • Bei Link 2 wird es da schon schwieriger aber mit einem kleinen Trick geht auch das sehr einfach. Wir erstellen für die Rangierabteilung den Fahrplan/Arbeitsauftrag. Ist dieser erstellt nutzen wir die Vorspulfunktion und lassen den Zugverband an die beabsichtigte Stelle fahren. Nun wird ein rechteckiges Objekt so platziert das eine Seite genau zwischen den Puffern des letzten Wagens und der Rangierlok ist. An dieser Seite orientieren wir nun unseren Link 2! (Ganz wichtig! Nach Platzierung des Gebäudes abspeichern und das Vorspulen zurücksetzen, jegliches Zugmaterial was sich bis dato bewegt hat sollte dann auch wieder an den Ausgangsort gesetzt werden.

    und

    • Link 3 wird kurz vor Link 2 platziert und dient nur der Optik.
    • Link 4 wird an das Ende die neue Zugspitze gesetzt und dient nur dazu das der neue Zugverband am Bahnsteig die Türen öffnet ohne großartige Zugbewegungen zu veranstalten

    Jetzt werden die Fahrpläne für die Züge erstellt - Grundsätzlich sind folgende Arbeitsanweisungen enthalten:
    und


    Es ist sinnvoll erst mit der Rangierabteilung zu beginnen um zu schauen wo der Zug abgekuppelt wird und wie gut die Links der Stopping Points bereits liegen. Erst darauf sollte man die Zuglok mit einem Fahrplan versehen, denn damit kommt man zu den Problemen welche auftauchen können. Wenn die Rangierlok ordnungsgemäß den Zug in das Gleis schiebt und abkuppelt ist die erste Hürde genommen. Später kann es allerdings weiterhin passieren, dass vorallem durch das anpassen der Stopping-Point Links auch die Rangierabteilung von Fehlern betroffen ist.


    Das weitere Vorgehen für die Zuglok wurde ja bereits oben im Bild erläutert. Nach Möglichkeit werde ich Bilder und weitere Erkenntnisse in diesem Post ergänzen.


    Halt am Link 3 und Ankuppeln bei Link 2 (anderes Szenario):
    und


    Wichtige Hinweise

    • Die Zugbewegungen sollten immer beim Baubeginn des Szenarios erstellt werden.
    • Die abgekoppelte Rangierlok muss einen solchen Fahrplan erhalten, dass die Weichen für die Zuglok nichtmehr belegt sind.
    • Die Rangierabteilung muss entweder in der gleichen oder einer höheren Zugklasse eingeordnet sein als die Zuglok.
    • Es kann zu Abhängigkeiten zwischen Spieler- und dem neuen KI-Zug kommen. Die Szenarioerstellung kann daher um ein vielfaches schwieriger werden.
    • Es kann dazu kommen, dass die Zuglok oder die Rangierabteilung kurz vor dem Ziellink anfangen zu "schleichen". Wenn das Problem auftritt ist es ein Indiz für einen schlecht platzierten Link 2! In diesem Fall muss dann in "Milimeterarbeit" der Link korrigiert werden bis es funktioniert und das "Schleich"-Phänomen nichtmehr auftritt. Typisch ist auch die Meldung "Consist for consist op contains excess elements". Ein falsch platzierter Link 2 muss jedoch nicht der alleinige Grund für das Schleichen sein! Bisher in Betracht kommende Ursachen: PZB und Signallinks, Gleistrennungen (Anzahl), unterschiedliche Zugklasse, Stopping Points (u.a. Link 3)


    In meinem Testszenario, aus dem auch die unten gezeigten Bilder stammen, habe ich es bisher nicht geschafft der Zuglok das Schleichen abzugewöhnen. Wer dazu Erfahrungen gemacht hat und/oder Ideen hat wie man es beheben könnte darf sich gerne melden :) Anmerkungen zum bisher geschriebenen können gerne gegeben werden, ich pflege das dann entsprechend ein.

    Bekommt ihr es denn hin die Quertragewerke so Modular aufzubauen, dass man auch Gleise unterschiedlicher Ebenen damit bespannen kann? In der DDR gibt es solche Fälle zu Hauf ;)

    @Loco-Michel


    Bin dabei ;) Die Position der Stopping-Points hab ich schon raus. Hast du mal einen Überblick über die Befehle für die ankuppelnde KI Lok? Meine 120 denkt sich 50m vorm Ziel sie müsse auf 2 km/h runter bremsen und drauf zu schleichen... und sobald die Lok dann doch mal Puffer an Puffer steht wird nicht gekuppelt.

    Wozu sollte vR jetzt noch ne Version raus bringen? Die müssten doch erstmal teuer 3D Modell und Fahrphysik einkaufen und das werden se nicht machen. Es wird schon einen Grund haben warum vR den Sound verkauft hat! Die 155 wird gut und da hat vR an der richtigen Stelle die richtige Entscheidung getroffen.