Beiträge von bernd_NdeM

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    Also eigentlich wollte ich nicht, jetzt schreibe ich doch noch. Vielen Dank @Kumpelchen, Deine Ausführungen waren notwendig und korrekt. Ein Punkt und eine Frage stellt sich trotzdem. Wer einmal systematische Ursachen von Eisenbahnunfällen angeschaut, da gibt es einen Punkt, der auffällt. Kumpelchen hat es angesprochen. Ein Bahner macht einen kapitalen Fehler. Normalerweise ist das System so, dass dieser durch andere Handelnde überwacht wird. Betriebseisenbahner sind von Grund auf aufmerksam und wurden zumindestens früher darauf geschult. Machte ein Eisenbahner einen Fehler, dann korrigierte den ein anderer durch seine Aufmerksamkeit, es sei denn, die Routine. 100 Mal war das in Ordnung, also ist es auch das 101te Mal in Ordnung. Es gab einen Unfall auf der Ruhr-Siegbahn. Dort hatte ein Lokführer eine Zwangsbrensung. Er hat nach geschaut (nachlässig) und keinen Fehler bemerkt und ist wieder losgefahren. Jeder Stellwerker hatte damals den Zugschluss zu beobachten. Dem ersten Stellwerker ist nichts aufgefallen, aber er hatte nach der Durchfahrt keinen freien Block. Folglich hat er den nächsten Kollegen angerufen. Der hat den Zugschluss geprüft (nachlässig). Danach ist ein Zug in auf der Strecke stehengebliebende Güterwagen gefahren. So, was bedeutet das in unserem Fall. Ich bekomme ein Zs1, ungewöhnlich, der Gegenzug fehlt, ungewöhnlich. Vermutlich gab es ein zweites Zs1 am Blocksignal, ungewöhnlich. Die Frage die sich mir stellt, warum fragt der Lokführer nicht nach, was los ist, vor allem, wenn ein Lehrlokführer dabei war, der doch gerade auf solche Situationen hin sensibilisieren soll. Ich bin gespannt auf den Unfallbericht.
    In tiefer Trauer um die Betroffenen
    Bernd

    Hallo @Schuster, danke für die Ausführung. Bei den reinen Flankenschutzweichen, wie in Abbildung 1, werde ich auf den Link1+ des Signals verzichten. Bei der Situation in Bild 3, lasse ich ihn. Das kommt dann in die Bahnhofsbeschreibung. Ich habe einige Besonderheiten in diversen Bahnhöfen. Dann gibt es dazu eben eine TS-Bahnhofsvorschrift ;)


    Gruß Bernd

    Hallo @Prelli, den angesprochenen Beitrag hatte ich gelesen (ich bin kein Signal-Freak, daher werfe ich schon einmal etwas durcheinander :S ). Werde Besserung versprechen.
    Das mit dem Tab und Zs1/Zs7 erzwingen wußte ich nicht, dass wäre dann auch eine Lösung, wenn auch nicht schön, danke!


    Hallo @rschally für die genutzten Stummelgleise (Stückgutverkehr ) habe ich auf meinen Gleisplänen immer ein HS mit einem SH eingezeichnet. Das lässt sich also dann nur mit einem HS plus einem zusätzlichen SH abbilden. Das HSP funktioniert nicht so, wie es für diesen Fall sein sollte.


    Das mit Bremen-Mahndorf habe ich so gemacht. Leider gibt es die Kombination des Blocksignals mit Vorsignal (verkürzter Blockabstand) mit einem Zs3v nicht. Obwohl es schon wahnsinnig viele Varianten der Signale gibt (vielen Dank an @Schuster, es macht einfach Spaß, mit diesen Signalen zu arbeiten :thumbsup: ) .


    Gruß Bernd


    Edit:
    Hallo @StS, dass mit der Geradeaus-Weiche macht der Dispatcher, ja. Das muss ich mir aber noch einmal ansehen. Ich bin, was Signale aufstellen (vor allem HV-Signale) noch in der Lernphase. Ich hatte einige Handweichen verbaut (aus versehen). Das überprüfe ich gerade. Ansonsten möchte ich eigentlich auch, wie Du beschrieben hast, die Komplett-Verlinkung.


    Hallo @143, ja, das ist Freeroam. Ich bekomme einige seltsame Weichenstellungen. In Mahndorf will der Dispatcher immer ins Überholgleis. Das hatte ich in Ottersberg auch, dort war der Fehler mit dem Neubau der Weichenverbindung weg.

    Hallo @StS, für einen Güterzug, der in der Überholung steht, möchte ich genau dieses Signalbild nicht. Ich brauche es aber trotzdem für eine Rangierfahrt. Der HP0-Trigger löst mein Problem nicht. Ich brauche die Möglichkeit, dass beispielsweise über Tab für eine Rangierfahrt das Zs7 geschaltet wird. Eventuell muss ich mit HP0-Trigger das Zs7 unterdrücken aber zusätzlich ein SH aufstellen?


    Gruß Bernd

    Signalisierung Schutzweiche/Flankenschutzweiche und Stummelgleis/Lokwartegleis/Koffergleis/Stückgutgleis


    Eigentlich gilt, dass jedes Gleis einen Signallink bekommen sollte. Nun habe ich weiter vorne gelesen, dass das für Schutzweichen nicht gilt.
    Wie signalisiere ich denn nun sinnvollerweise die im Bahnhof genutzen Kurzgleise? Ich habe davon eine ganze Reihe. Wenn ich einen Zug ins Überholgleis schicke, bekommt er neben dem gewünschten HP0 auch Zs7 gezeigt. Das ist aber nicht sinnvoll und auch nicht richtig. Das Zs7 darf nur kommen, wenn es angefordert wird, wenn also tatsächlich eine Rangierfahrt in dem Kurzgleis endet.
    Was wäre hier eine sinnvolle Lösung?


    Blocksignal für verkürzten Block mit VS und Zs3v.
    Leider gibt es diese Kombination nicht. Ich habe dafür jetzt ein extra Zs3v gesetzt (Einfahrt Mahndorf - hier deckt ein Blocksignal in 1000m Abstand noch den Bahnsteig, das am Bahnsteig stehende Sperrsignal hat ein Zs3 für verschiedene Geschwindigkeiten).


    Gruß Bernd

    na ja, das kommt darauf an: V60, V100, 215, V200, Schienenbus, VT08, P8, 01, 03, 24, 52, 44, 86, diverse Personenwagen (Silberlinge, Umbauwagen 4 und 3achsig), und viele Güterwagen, man muss allerdings dazu auch bei unseren dänischen, tschechischen und französoschen Freunden nachschauen. Ich finde, damit läßt sich gut eine Rodachtalbahn Ende der 60er, Anfang der 70er betreiben.


    Gruß Bernd

    Heute den E3139 (Emden-Paderborn) ausprobiert.
    Achim mit Gleisen und Signalisierung fertig und Strecke liegt auch bis Baden. Hier ist Gleiswechselbetrieb möglich.
    Von Bremen-Mahndorf steigt die Strecke von 4 Meter bis auf 29 Meter in Baden (Kreis Verden).

    Ja, ja sorry, hatte mich gerade vertan. Habe immer Probleme, da das Ding bei der DR So12 hieß.


    Edit:
    So, ich habe aber auch dazu etwas gefunden:


    Grenzzeichen Ra 12 (Deutsche Reichsbahn So 12):


    Definition: Die Grenze, bis zu der schienengebundene Fahrzeuge bei Weichenverbindungen und Kreuzungen profilfrei abgestellt werden müssen.


    Die Gleise haben einen Regellichtraum, der freigehalten werden muss.
    Damit schienengebundene Fahrzeuge sich darin bewegen können, ohne irgendwo anzustoßen (z. B. an Signalmasten, Brückenpfeiler, Bahnsteigkante usw.), gibt es solche Bereiche.
    Bei Weichen, wo die Gleise von der stumpfen Seite her zusammenlaufen, könnten sich die Fahrzeuge berühren, da dort die Lichtraumbereiche beider Gleise zusammenlaufen. Dieser Punkt, an dem beide Lichträume zusammentreffen, ist mit diesem Grenzzeichen Ra 12 gekennzeichnet. Es gehört zu den Rangiersignalen. Das Grenzzeichensignal steht im Winkel zwischen beiden Gleisen (in einer Entfernung, die abhängig ist, von der Profilgröße der örtlichen Eisenbahn), und zwar entweder ein Zeichen in der Mitte zwischen beiden Gleisen oder je ein Zeichen neben der inneren Schiene jedes Gleises.


    In Gleisen der DB (auch früher der DR), die mit einer Gleisfreimeldeanlage ausgerüstet sind, wird diese Bedingung technisch sichergestellt und benötigt keine Grenzzeichen. Die Achszähler
    werden nicht genau an dieser Stelle montiert, sondern in einem weiteren Abstand von ca. sechs Metern. Die Position des Grenzzeichens hinter der
    Weiche wird durch den Mindestgleisabstand der beiden zusammenlaufenden Gleise in Abhängigkeit von Überhöhung, Radius und örtlicher Eisenbahn
    (BVG, Parkeisenbahn usw.) bestimmt. Da das Grenzzeichen nur für den Rangierbetriebeingesetzt ist, wird der Mindestgleisabstand für
    Rangiergeschwindigkeiten betrachtet und steht bei Normalspurbahnen bei einem Gleisabstand von 3,50 Meter.
    Bei Drei- und Vierschienengleisen der DB könnenmehrere Grenzzeichen, jeweils für Normal- und Schmalspur, aufgestellt sein.

    Ich zitiere einmal aus dem DB-Regelwerk:


    21
    Rangieren auf dem Einfahrgleis
    (1)
    Rangieren auf dem Einfahrgleis über Signal Ra 10 oder, wo kein Signal Ra 10 vorhanden ist, über die Einfahrweiche hinaus, darf der Weichenwärter nur zu-
    stimmen, wenn er den Fahrdienstleiter verständigt hat und dieser ihm bestätigt, dass er das Rangieren mit Befehl 14.1 erlaubt hat.
    (2)
    Der Weichenwärter muss die Nummer der Einfahrweiche in Einfahrgleisen ohne Signal Ra 10 kennen.


    22
    Örtliche Zusätze
    Die Nummer der Einfahrweiche in Einfahrgleisen ohne Signal Ra 10 ist in örtlichenZusätzen bekanntzugeben.


    Das bedeutet, es gibt Weichen ohne Ra 10. Allerdings gelten dann Sonderregeln.


    Gruß Bernd

    Also die BR218 ist nur für 140 km/h zugelassen. Es gab aber noch die Gasturbinenloks, die für 160 km/h zugelassen waren. Nach Problemen mit der Gasturbine wurden diese ausgebaut und waren nur noch für 140 km/h zugalassen, neue Beteichnung BR 218.9. Diese Loks sind aber alle ausgemustert. Von den Standard 218er wurden in den Neunziger Jahren allerdings noch einmal 12 Loks für den IC-Dienst für 160 km/h zugelassen. Diese erhielten die Baureihen-Nummer 210.4. Dieser Umbau wurde einige Jahre später wieder rückgängig gemacht. Meines Wissens gibt es aktuell keine für 160 km/h zugelassene Lok der BR218 mehr. Sollte ich etwas übersehen haben, so möge man mich berichtigen.

    Hallo @StS und @TrainSimContent, das mit den Trackrules entspricht meiner Erfahrung. Man beschäftigt sich nicht vorher mit den Trackrules und baut erst dann. Es passiert immer umgekehrt und dann steckt man ganz schnell in der Falle. Ich musste mein ganzes AW Bremen neu verlegen, weil ich nicht aufgepasst hatte. Außerdem hatte ich nicht rechzeitig gemerkt, dass es rechte und linke Weichenantriebe gibt. Ich habe mir letztlich aus dem Freiberg-Projekt meine Trackrules zusammengebaut. Die Idee, eine Art Trackrule-Baukasten zu machen finde ich richtig. Das könnte ein guter Weg sein. Zuerst Gleisbau mit einfachen Baukasten-Trackrules und erst später Trackrules erklären, ja, ich glaube das passt.


    Gruß Bernd

    Hallo @pawerybs, schön, dass wieder etwas von Dir fertig wird. Ich habe aber eine Bitte. Wenn es Dir möglich ist, stelle doch auch das Nebengebäude einzeln mit Ziegeln in Dein geplantes Projekt. In Norddeutschland wurde soviel mit roten Ziegel gebaut, dass ich mich über jedes zusätzliche Ziegelsteingebäude freue.


    Vielen Dank, Gruß Bernd

    Es ist schön, dass die fehlende Schmalspurverbindung Interlaken-Zweisimmen wohl endlich kommen wird. Ich bin dort einige Male gewesen und fand den Umstieg von Schmalspur auf Normalspur immer - nicht lästig aber der Schmalspurflair war weg. Aus meiner Sicht ist man mit der kleineren Schmalspur immer noch mehr in der Landschaft.


    Wenn die Schweizer ein großes Projekt wollen, bekommen sie das auch zeitlich hin, Vereina wurde vor der geplanten Fertigstellung in Betrieb genommen (nicht wie bei diesem Flugfeld in Berlin). Aber Starkstrom neben der Bahn im Tunnel? Da habe ich doch erst einmal Bedenken. Ich habe mich vor einiger Zeit mit den technischen Aspekten von Erdverkabelung und den auftretenden elektromagnetischen Feldern befasst. Da habe ich doch ein wenig komisches Gefühl. Naja, kann ja noch werden.


    Gruß Bernd