Beiträge von lol515

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    Es wird bei jedem noch so kleinen Unfall ermittelt.

    Ich rede aber von einer Sicherheitsuntersuchung. Die sicherheitspolizeilichen Aufnahmen und Ermittlungen sind ja sowieso nicht öffentlich und somit irrelevant. Gemäß § 9 Absatz 2 Unfalluntersuchungsgesetz 2005 sind schwere Unfälle jedenfalls zu untersuchen. Darüber hinaus ist eine Sicherheitsuntersuchung von Vorfällen, die keine schweren Unfälle sind, immer dann durchzuführen, wenn zu erwarten ist, dass eine Sicherheitsuntersuchung neue Erkenntnisse zur Vermeidung künftiger Vorfälle bringt.
    Kommt man zu der Erkenntnis, dass der Unfall weder Erkenntnisse für die Zukunft bringt, noch ein Schwerer war so ist nicht zu ermitteln. Es wird also nicht jeder Unfall untersucht.

    Also ich kann dir garantieren das es zum Unfall in Salzburg sehr lange und umfangreiche Ermittlungen gab mit plausiblem Ergebnis. Ebenso ist auch der Semmering Unfall ermittelt worden, zu welchem es auch schon Zwischenberichte gibt. Nur weil es nicht breit in die Öffentlichkeit getragen wird heißt es nicht das es nicht ermittelt wird.

    Es gab Ermittlungen durch die zuständigen Gerichte im Zuge des Zivilverfahrens. Seitens der Unfalluntersuchungsstelle des Bundes wurden bis dato keine Ermittlungen angestellt obwohl wohl zu erwarten ist, dass eine Sicherheitsuntersuchung neue Erkenntnisse zur Vermeidung künftiger Vorfälle bringt.
    Am Semmering lässt man sich scheinbar künstlich Zeit. Eigentlich sollte der Bericht schon längst fertig sein.


    § 15 Abs. 3 UUG 2005
    Der endgültige Untersuchungsbericht ist von der Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes zu veröffentlichen; dies so rasch wie möglich und möglichst nicht später als zwölf Monate nach dem Vorfall. Kann der endgültige Untersuchungsbericht nicht innerhalb von zwölf Monaten veröffentlicht werden, so ist jeweils jährlich ein Zwischenbericht zu erstellen und zu veröffentlichen.


    Erst nach einer Diskussion in einem österreichischen Bahnforum und mehreren daraus resultierenden "Kurier"-Berichten (der Journalist las im Forum mit) wurde der Zwischenbericht mit einigen Monaten Verspätung und mit Dutzenden, teils gravierenden Fehlern veröffentlicht.

    Fallen U-Bahn und Vollbahn bei euch in Österreich in die selbe Kategorie, oder gibt es bei euch auch sowas wie BOStrab und EBO?

    Unterliegen beide dem Eisenbahngesetz 1957. Bezüglich Unfalluntersuchung heißt es im § 5 Abs. 1 (1)


    Unter den Bereichen Schiene ist der Betrieb einer Haupt- und Nebenbahn (§ 4 Eisenbahngesetz 1957, BGBl. Nr. 60), einer Anschlussbahn (§ 7 Eisenbahngesetz 1957, BGBl. Nr. 60) und einer Straßenbahn, auf der Schienenfahrzeuge ausschließlich auf einem eigenen Bahnkörper verkehren, wie einer Untergrundbahn (§ 5 Abs. 1 Z 2 Eisenbahngesetz 1957, BGBl. Nr. 60), einschließlich der Betrieb von Schienenfahrzeugen auf einer Haupt-, Neben-, Anschluss- und Straßenbahn, auf der Schienenfahrzeuge ausschließlich auf einem eigenen Bahnkörper verkehren.

    Möglicherweise weil ein Menschenleben mehr Wert ist als ein paar Tonnen Metall?

    Ich setze das ja nicht gleich? Ich behalte im Hinterkopf das hierbei Menschen zu Schaden gekommen sind, rede aber trotzdem nicht über diese.

    Also ich finde es schon armselig nach nem Unfall erstmal zu klären, was für ein Fahrzeug "vor einer Stunde" in Eschede einen Unfall hatte.

    Warum? Ist es deiner Meinung nach moralisch besser herumzusitzen und sich diese Frage zu stellen und sie nur nicht auszusprechen? Oder ist der Gedanke schon böse? Soll ich lieber Fragen wie viele Personen an einem Spannungspneumothorax litten? Sind dann die Ermittler vor Ort eigentlich auch unmoralisch unterwegs? Immerhin untersuchen diese gleich, schreiben Fakten auf und erkundigen sich normalerweise nicht zuerst beim OrgL/ELRD wie es um die (Notfall-)medizinische Versorgung steht.

    Du bist 18 und Schüler, hast also von den Abläufen soviel Ahnung wie ich vom Beruf eines Tischlers, aber hauptsache mal wieder was geschrieben!

    Und du hast die Weisheit mit dem Löffel gefressen oder wie?


    Erkläre mir mal warum man eine Kollision zweier U-Bahnen nicht ermittelt? Offiziell weil die Ursache klar ist und keine Sicherheitsempfehlungen zu erwarten sind. Das die Kollision durch Sandstreueinrichtungen und Schienenbremsen sowie einem längeren LZB-Bremsweg verhindert worden wäre ist offenbar egal.


    Wieso veröffentlicht man bei einer Kollision zweier Züge am Semmering bis heute nur einen fehlerhaften Zwischenbericht? Vielleicht weil man sonst zugeben müsste, dass ein ÖBB Tfzf nach mehreren Stunden Dienstzeitüberschreitung immer noch auf der Lok saß und gravierende Fehlhandlungen getätigt hat, dass die ursprüngliche Ursache des ganzen Unglücks eine Zugtrennung eines völlig überladenden Zuges war und dass die Rettungskette nicht funktioniert hat und ein schwerstverletzter Tfzf mit dem PKW ins Krankenhaus gebracht wurde um das ganze Unglück möglichst zu verharmlosen.


    Warum wird ein Unfall mit einer mitgezogenen Rollstuhlfahrerin nicht untersucht, ein ähnlicher Unfall mit einem Kind bei der U-Bahn aber schon? Eventuell weil man sich sonst eingestehen müsste, dass der Tfzf in gebogenen Stationen nicht den ganze Zug bei der Abfertigung einsieht und es daher in gewissen Situationen einen ZUB bräuchte?


    Ein Zug fährt einem anderen im Bahnhof hinten drauf, eine Gleis-Frei Meldeanlage hätte den Unfall mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verhindert. Man empfiehlt sie nicht. Selbst als sich das Unglück wiederholt wird eine solche nicht empfohlen.


    Vielleicht liegt das ja auch alles daran, dass die Unfallermittler von den ÖBB bezahlt werden und ein Rückkehrrecht besitzen und dieses nicht mit "nervigen" Empfehlungen aufs Spiel setzen wollen?


    Woher du das Recht nimmst meine Kenntnis von den Abläufen einzuschätzen ist mir schleierhaft. Hast du eine Glaskugel wo du nachschaust oder gilt das Argument "hauptsache mal wieder was geschrieben" nicht eher für dich?

    aber hier sind teilweise Hobbyeisenbahner (nichts gegen die Kameraden!), die nicht viel Ahnung von der Eisenbahn/KoRils/Gesetze haben. Was bringt es dann über irgendwelche fachspezifischen Details zu diskutieren?

    Und die die Ahnung haben dürfen den anderen weder Fragen beantworten noch selbst untereinander diskutieren?

    Wenn ich es richtig verstehe, willst du damit uns sagen, dass die "Experten" vom EBA keine Ahnung haben, was sie an der Unfallstelle machen?

    1. Ja, das trifft teilweise zu.
    2. Kommt es vor, dass zu manchen gravierenden Unfällen gar nicht ermittelt wird oder so, dass das dem betreffende EVU oder dem betroffene EIB keine Konsequenzen aus dem Unfall entstehen. In Österreich zum Beispiel so geschehen: U4 Kollision in Wien (Keine Ermittlungen), Rollstuhlunfall in Salzburg (nicht ermittelt, fragwürdige Begründung), Semmering bis heute kein Bericht, bei anderen teils gravierende Unfällen keine Berichte oder lächerliche Sicherheitsempfehlungen.

    Hier ein kleiner Auszug:


    Ein Verletzter - GESCHLOSSEN. Ohne besonderen Grund geschlossen, bis heute ist die Ursache nicht geklärt und wird es wohl auch (offiziell) nie werden. Diskutiert hat man in anderen Foren genug. Nur wegen der Diskussion in einem bestimmten Forum hat man überhaupt einen Zwischenbericht veröffentlicht!
    Zugkollision auf der Semmeringbahn


    Einige Verletzte - NICHT GESCHLOSSEN. Eingangsposting bis jetzt nur "Mutmaßungen".
    Flankenfahrt in Wien Meidling


    Mehrere Tote und Verletzte - GESCHLOSSEN. Ohne Diskussion einfach zugemacht obwohl es trotz seiner Tragik zu massiven Änderungen und Verbesserungen im Italienischen Bahnverkehr geführt hat, die durchaus erwähnenswert oder eine Diskussion wert wären.
    Zugsunglück in Süditalien: Tote und Verletzte


    Mehrere Verletzte - GESCHLOSSEN. Mit der Begründung, man diskutiere über das Essen (wo bitte?).
    Unfall in der Schweiz: Reisebus kracht in ICE


    Mehrere Tote und Verletzte - GESCHLOSSEN. Man möge überall anders diskutieren, aber nicht hier. Pfui!
    Zugunglück bei Rosenheim


    Ein leicht Verletzter - GESCHLOSSEN. Offiziellen Bericht abwarten, offiziellen Bericht abwarten. (Ob der je kommt ist fraglich...)
    Kollision zweier Züge in Linz


    Sachschaden - GESCHLOSSEN. Der Thread sei inaktuell. Na dann müsst ihr noch viele Thread schließen.
    Leerer ICE rammt Prellbock in Frankfurt und entgleist


    Sachschaden - NICHT GESCHLOSSEN. Juckt halt offenbar keinen.
    ÖBB-Talent Entgleist auf der Westbahn


    Tote - GESCHLOSSEN. Es könnte ja zu einer Diskussion über die Ursache kommen, ein Gastuser schließt eine Diskussion über "irgendwelche arabischstämmigen Islamisten oder am Ende die USA als Ursprung allen Übels" nicht aus.
    Schweres Zugunglück nahe Lüttich

    Ob da Tode oder Verletzte vorkommen, war wurscht, Hauptsache es wurde diskutiert, ob die Lok noch reparierbar sei. Gehsts noch?

    Und? Die Lok schreiben wir natürlich ab, denn da wurde jemand verletzt. Und darüber nachzudenken sie aufzuarbeiten wäre ja verwerflich oder wie?
    Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?


    Darüber zu berichten ist in Ordnung, mehr aber auch nicht.

    Dann könnt ihr euch den Thread gleich sparen. Nachricht krieg ich anderswo schneller, ein Forum ist zum diskutieren da. Und wenn man immer nur auf die "Experten vor Ort" hofft, bleiben so manche Unfälle für immer ungeklärt.

    Ich weiß nicht ob die E 412 tatsächlich eine PZB 60 hat, aber in Österreich würde diese reichen.
    Die fahren ja nicht mehr über den Brenner weil sie kein ETCS haben. Eventuell bekamen sie deswegen nie ein Upgrade auf PZB 90

    Das Modell hat extrem viele Ähnlichkeiten mit dem verlinkten. Selbiges gilt für den IC 2000. Aber ich würde weder ausschließen, dass es zwei unterschiedliche Modelle sind, noch das Gegenteil.


    EDIT: Der Führerstand ist auf jeden Fall so ähnlich, dass sogar das Kabel des Telefons ident ist. Wer weiß, vielleicht verkauft TrainworX ja seine Modelle auch über die Plattform?

    [OT]ALSTOM - Überleben kann man lernen. ¯\_(ツ)_/¯[/OT]

    Abgesehen davon, dass das doch recht OT ist: jedes Tfz hat seine Macken. Ich dürfte unlängst feststellen, dass der Spruch:


    "Gott schütze uns vor Eis und Schnee und den Loks von Bombardier."


    Auch seine Berichtigung hat. :ugly:
    Manchmal spuckt so eine TRAXX nämlich nicht nur Fehlermeldung aus, sondern hat wirklich so viele Fehler.

    Meine drei Favoriten zur Zeit:


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    Ernstgemeinte Frage:


    Was genau ist an der BR 420 bequem? Kenn ich da was nicht? Ich bin bis jetzt zwei mal mit 420 in Frankfurt vom Flughafen nach Mainz (glaube ich, war in den letzten beiden Jahren) gefahren und war beide mal froh als ich dann endlich im SÜWEX FLIRT war. Die Sitze waren Hartplastik mit Stoffüberzug und einem überaus unangenehmen Einschnitt im Becken/Hintern Bereich.
    Wenn man sich da wie beschrieben in den Sitz fallen lässt hat man im besten Fall nachher einen Becken- oder Steißbeinbruch.

    Gemäß §14 des deutschen Markengesetzes ist der Schutz von Marken und Kennzeichen nur im geschäftlichen Verkehr gegeben.
    Beim Urheberrecht wird das Problem auftreten, dass man dem Unternehmen damit nicht schaden kann. Ich kann ja auch kein Logo rechtswidrig verbreiten, dass sowieso auf Loks (=öffentlich) zu finden ist. Somit sind die Möglichkeiten eines Schadenersatzanspruches oder einer Unterlassungsaufforderung nur sehr abstrakt gegeben.


    Und ein Gesetz das es mir ausdrücklich erlaubt braucht es nicht, solange es ein Gesetz nicht ausdrücklich verbietet. @Matze L