Na bitte, geht doch. Safter ist dran...
Wobei... irgendwie ist der Standort bei meiner eigenen Recherche auch eine Überraschung gewesen, auch wenn das hier eigentlich nicht hingehört, da es hier um Fahrzeuge geht. Ich hatte 2011 in der Ukraine die Möglichkeit, mit einem Nachtzug zur Krim, bespannt mit einer der dort typischen Doppel-Ludmillas, mitzufahren.
Bis zu einem kleinen Bahnhof mitten in der Pampa - äh Steppe, wo wir den Gegenzug aus Kiew nach Mykolaiv übernahmen und mit diesem zurückkehrten. Bis zur Ankunft des Gegenzuges warteten wir in der Nähe der Denkmaldampflok auf dem Rätselfoto.
Auf Grund der Verfolgung der Strecke in Google Maps und einem möglichen Kreuzungspunkt mit der Straße nach Kryvyi Rih (wohin ich mit dem Leihwagen gefahren war und daher den Bahnübergang wiedererkannte) und einer Strecke zur Krim hätte ich gedacht, der Bahnhof sei Apostolowo gewesen. Aber es war wohl doch Dolynska, denn die Denkmallok wurde wohl nicht umgesetzt...
Am nächsten Tag hatte ich Gelegenheit, das "Depo" Mykolaiv der Odessaer Eisenbahn (die Gesellschaft im Süden der Ukraine) zu besuchen, Amerikaner würden sagen "Home of the Ludmilla-Dopellok".
Auf den Fotos zu sehen:
Der Lokführer (danke Aleksej! Obwohl er nur Russisch und ich nicht Russisch sprechen konnte, haben wir uns trotzdem prächtig verstanden und sogar über so schwierige Dinge wie Löhne und Mietpreisniveaus unterhalten und erfolgreich verständigt.)
Der Maschinist (war tatsächlich die ganze Zeit "hinten" und muss ein atemberaubendes Gleichgewichtsgefühl haben...)
Der Fahrtenschreiber (extra für mich fuhr der Nachtzug "etwas" schneller als die erlaubten 80, offensichtlich ohne Ärger für den Lokführer...)
Der Eingang zum Depo Mykolaiv (danke Alexandra, Chefin des Depots!).
Gruß
Norbert