1/2 Schwedt: Die "Perle" an der Oder.
Nach längerer Bauzeit ist die nächste Stadt auf meiner Spielwiesen-Karte nun quasi fertig geworden. Es handelt sich um eine fiktive Version der Stadt Schwedt an der Oder - kleiner als das Original und ohne Raffinerie, aber mit vielen doch erkennbaren "Features" der echten Stadt...
An der Oder zu liegen heißt an der Grenze zu liegen, und so verfügt Schwedt über einen heutzutage größtenteils ohne Halt passierbaren Grenzübergang zu Polen, gelegen in den Oderwiesen östlich der Stadt.

Ein Blick auf Schwedt vom Deich des an der Stadt entlangfließenden Oderarms aus. Es ragen typische Plattenbau-Silhouetten über die Bäume.

Es folgen einige Blicke von oben: Durch schwere Kriegsschäden ist die Schwedter Altstadt heute sehr klein, und auf eine Art Rechteck zurückgestutzt. Drum herum gesellen sich die Wächter des Sozialismus.

Blick von Südwesten über die Flutwiesen auf die Stadt. Schwedt liegt mindestens 5 Meter höher als das Oderufer und verfügt neben einem Deich über ausgedehnte Flutflächen, die die Stadt bei Hochwasser schützen sollen.

Nördlich der Altstadt schneidet die Bahnstrecke von Gatlitz (Stettiner Bahn, fiktiv) sich durch das Stadtgebiet. Das circa 5-6 Kilometer entfernte Gatlitz und Schwedt bilden eine Art Doppelstadt und teilen manche Dienstleistungen zwischen sich auf. Hinten links zeichnet sich der ausladende Gewerbepark Schwedt ab, der heute der wichtigste Arbeitsort der Stadt ist und zahlreiche Unternehmen beheimatet. Näher am Betrachter liegen die überwiegend von Einfamilienhäusern gesäumten Straßen der nördlichen Kernstadt.

Blick auf den Stadtkern von Nordosten. Die Anschlussbahn zum Gewerbepark ist elektrifiziert und verläuft inmitten zweier Straßen durch das Wohngebiet. Mangels Sicherungstechnik an den BÜs dürfen sich die Anwohner am häufigen Makro-Gebrauch der durchfahrenden Güterzüge erfreuen.

Reinlich sein will eine Stadt, und so verfügt Schwedt auch über eine eigene Kläranlage. Weil meine Version der Stadt an so vielen Ecken in direkter Gleisnähe liegt, musste ich mir ernsthafte Gedanken darüber machen, der Stadt zumindest viele der für echte Städte wichtigen Einrichtungen zu geben, damit die Darstellung auch glaubhaft wirkt. Das Klärwerk ist nicht das einzige Resultat dieses Drangs. Im linken Hintergrund ist die große Plattenbausiedlung "Schwedter Nordblick" zu sehen. Sie bildet das städtebauliche Bindeglied zwischen der Kernstadt Schwedt und der älteren Ortschaft Vierraden, die neben dem Gewerbepark gelegen ist und heute eingemeindet ist.

Zuletzt für diesen ersten Post noch ein Blick auf den Personenbahnhof. Dieser verfügt ganz schlicht über zwei Seitenbahnsteige, von denen einer am Prellbock endet und der andere den Durchgangsverkehr zum Gewerbepark zulässt. Bedient wird der Bahnhof fiktiv durch die S-Bahnlinie 61 nach Tannenberg Hbf (fiktiver Ersatz für Eberswalde) im 30-Minuten-Takt. Dazu kommt eine stündliche RB gen Süden, deren Strecke in meiner derzeitigen Planung aber in der Schwebe hängt.

In Teil 2 folgen dann noch mehr Detailaufnahmen 