Quereinstieg zum Lokführer

    • Quereinstieg zum Lokführer

      Hallo liebe Rail-Sim Gemeinde,
      Kann mir jemand sagen wie es mit dem Einstellungstest bei der Deutschen Bahn aussieht, wenn man schon mal mit Depressionen zu kämpfen hatte und sich dort auch schon einer klinischen Behandlung unterzogen hat. Nimmt die Bahn einen dann überhaupt an? Freue mich auf eure Antworten.

      Mit freundlichen Grüßen
      Humungus999
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    • Ich kann dir auch nur generell davon abraten, dass anzusprechen. Wenn es sich durch deinen Lebenslauf nicht vermeiden lässt, dann lass´ dich vielleicht durch das Arbeitsamt/Jobcenter beraten, wie du das einem Arbeitgeber möglichst gut sagen kannst, ohne dass man von dir in Zukunft erwarten muss, dass dir sowas "wieder passiert". Ich habe das jetzt in Klammern geschrieben, weil es vermutlich so gesehn´ wird, obwohl ja klar ist, dass das eine ernst zunehmende Krankheit ist und uns das allen passieren kann!
    • In meinem Lebenslauf sieht man es nicht. Ich habe meine Bedenken wegen dem psychischen Eignungstest, wo ja auch glaube ich die psychische Krankengeschichte erhoben wird. Nehme zur Zeit auch Tabletten, die meine fahrtauglichkeit aber nicht beeinträchtigen. Möchte das halt gerne machen und nur deswegen durchzufallen, wäre bescheiden
    • Hallo,
      generell kann man dir dazu nichts sagen, ob das zum Ablehnen führt oder nicht. Das Entscheidet am Ende andere, auch die Ias entscheidet da nichts.
      Weswegen nimmst du denn zur Zeit Tabletten? Leidest du derzeit an Depresssionen oder war das in der Vergangenheit mal gewesen?
      Der Test wird nicht umsonst gemacht und das hat auch nichts mit Knallhart zu tun. Du hast halt eine große Verantwortung, deswegen auch das Psychologisches Gespräch am ende des Einstellungstest. Ob du das jetzt erwähnt oder nicht spielt ja nur dann eine Rolle, wenn du noch immer unter den Depressionen leidest oder nicht. Aber wie gesagt, das ganze ist Spekulatius. ;)


      Mfg Freedom
      Es gibt etwas auf dieser Welt, das sich vor Neugierigen Blicken versteckt. Denn: Es ist etwas sanftes und sehr liebliches. Und wenn du deine Augen darauf richten könntest, würdest du dich danach sehnen... Vielleicht... verbirgt es sich deswegen ja vor der Welt? Um sicher zu gehen, das es nicht in die falsche Hände gerät.. Aber eines Tages, wird es sich jemanden offenbaren.. Und wer es sehen kann, für den ist es bestimmt. Aisaka Taiga und Takasu Ryuji
    • Ich bin aktuell noch im klinischen Aufenthalt und meine Depressionen sind soweit im Griff. Die Tabletten nehme ich dagegen. Ich denke ich muss die einfach davon überzeugen, dass ich trotzdem in der Lage bin, diesen Job auszuführen. Danke für die Antworten.

      Mit freundlichen Grüßen
      Humungus999
    • Humungus999 wrote:

      Ich denke ich muss die einfach davon überzeugen, dass ich trotzdem in der Lage bin, diesen Job auszuführen.
      Nix gegen dich persönlich, aber bist du dir wirklich zu 100% sicher das du diesen Job ausführen kannst? Wäre es nicht sinnvoll zuerst die Krankheit zu besiegen und dann dir einen Arbeitsplatz bei der Bahn zu suchen?
      Ich kenne einige die diese Krankheit haben und unter Umständen kann es zu einem Rückfall kommen. Der Beruf ist halt ab und an Stress pur.

      Gandalf der Weise wrote:

      Ich kann dir auch nur generell davon abraten, dass anzusprechen.
      Das würde ich nicht machen. Sagen wir mal das kommt irgendwann raus. Dann biste dein Job ganz schnell los. Warum soll ein Arbeitgeber eine betriebliche Beziehung mit Lügen fortsetzen wollen? Deswegen, erstmal die Krankheit überwinden und dann nach einem Job bei der Bahn ausschau halten. :)
      Moderator im Rail-Sim.de Forum.
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    • Spreche mit deinen Psychologen über diese Geschichte. Wenn überhaupt dann kann nur der wirklich weiterhelfen. Hier im Forum wirst du keine Lösung finden das kannst du einfach vergessen.
      Alles andere warum und wieso sollte Privat bleiben denn das geht niemanden etwas an.

      Meine Meinung dazu.
      Essen Sie vegetarisch? Klar! Ich esse Tiere, die sich von Gemüse ernähren.
    • Du bist nicht der erste Mitarbeiter, der wegen Depression in klinischer Behandlung war. Und in Beschäftigung ist. Solange du keine Anti-Depressiva nehmen musst.

      Gegen eine Beschäftigung spricht i.d.R. nichts, auch wenn dadurch eine Bescheinigung über eine (teilweise) Behinderung vorliegt.
      Allerdings ist diese dann a) beim Arbeitgeber Meldepflichtig und b) sollte gemeinsam mit dem Betriebsrat über die Folgen gesprochen werden.
      Im Idealfall gleich im Vorstellungsgespräch das Thema ansprechen. Dann weiß man schon mal bescheid und kann darüber beraten.

      Für dich wird das später nach Einstellung bedeuten, dass du besonders dazu verpflichtet bist auf die Einhaltung der regelmäßigen Jahresarbeitszeit zu achten.
      Dazu ist auch ein sensibilisierendes Gespräch mit dem Personaleinsatzplaner ratsam. Es wäre ggf. auch ratsam aus Schutzgründen dich nur in Teilzeit anzustellen.
    • bodenpilot wrote:

      Dazu ist auch ein sensibilisierendes Gespräch mit dem Personaleinsatzplaner ratsam. Es wäre ggf. auch ratsam aus Schutzgründen dich nur in Teilzeit anzustellen.
      Das wird nicht funktionieren, zu mindestens wenn Er Lokführer werden will. Da wirst du keine Teilzeit beschäfftigung hinkriegen, bzw. das EVU wird das nicht mitmachen. Würde auch schwer gehen, wenn du dann mal auf Strecke bist und dann nur Teilzeit. Da würde er nicht weit kommen.
      Es gibt etwas auf dieser Welt, das sich vor Neugierigen Blicken versteckt. Denn: Es ist etwas sanftes und sehr liebliches. Und wenn du deine Augen darauf richten könntest, würdest du dich danach sehnen... Vielleicht... verbirgt es sich deswegen ja vor der Welt? Um sicher zu gehen, das es nicht in die falsche Hände gerät.. Aber eines Tages, wird es sich jemanden offenbaren.. Und wer es sehen kann, für den ist es bestimmt. Aisaka Taiga und Takasu Ryuji
    • Warum sollte es denn nicht möglich sein als Streckenlokführer in Teilzeit zu arbeiten? 8|

      Zurück zum Thema. Mir ist ein Fall bekannt wo ein Lokführer depressiv wurde. Der Kollege hat sich eine Auszeit genommen um gesund zu werden und dabei nicht den Bahnbetrieb durch irrationale Gedanken und Gefühle zu gefährden.

      Letzten Endes ist der Tf dann nach 4 Monaten wieder auf der Lok gesessen und war froh sich die Zeit für seine Gesundheit genommen zu haben.