Henschel DHG 500 Diesellok mit Okmm 38 Kübelwagen für den TSXXXX

    • WiP
    • Moinsen Zusammen, aber warum gleich eine ganze Strecke?

      Meine Idee war es immer, aus Zeitmangel aber nie umgesetzt, eine Industrieanlage, z. Bsp. eine Kokerei, ein Stahlwerk, oder ein BW oder einen Hafen in einer einzelnen Anlage umzusetzen.

      Bei entsprechender Grösse sollte sich da einiges an interessanten Güterverkehr und Rangierarbeiten umsetzen lassen, ohne dass da Langeweile aufkommt. Auf Messen kann man immer wieder genau solche Anlagen sehen auf denen auf kleinsten Raum Unmengen an Gleisen liegen.

      Ich bin nach wie vor daran interessiert, vielleicht ergibt sich hier ja mal ein loser Zusammenschluss von Interessierten um sowas umzusetzen.

      Vom Eisenbahn Journal gibt es gerade zu solchen "Strecken" eine Menge an Literatur mit entsprechenden Vorlagen
    • Super, dann stelle ich jetzt extra provokant die Frage: Wo im TS soll man die Lok vernünftig einsetzen können? Der TS mit seinen wahnsinnig vielen gut umgesetzten Industrieanschlüssen. :rolleyes: Da ist so eine Lok doch total unnötig. :)

      Show Spoiler
      Würde eigentlich nie so etwas schreiben, aber wenn diese Kritik bei TSW kam, wo ich mit dieser Lok fast noch mehr anfangen kann, muss sie hier auch kommen.
    • Na, da gibt es doch ein paar Anlagen... Das Problem ist eher, das die KI die Züge nicht abholen kann, wenn man Züge zusammen gestellt hatte, aber bspw gebrachte Wagen von ner E Lok oder 295 kann man durchaus rangieren. Ist allgemein bisschen schwierig ein vernünftigen Rangierdienst nachzubilden, da der Dispatcher manchmal da seine zicken macht... Hab auch schon paar angefangen und wieder verworfen...
      LG Tilmann
    • @Tilmann kenn ich. Geht mir genauso. Öfters versucht ein 'station pilot' scenario führ mehrere britische Strecken zu machen, aber dadurch dass die KI keine Züge die der Spieler vorher bearbeitet hat übernehmen kann, machten die wenig sinn oder funktionierten gar nicht und habe es desshalb immer wieder verworfen.

      Schwierig ist auch dass der Dispatcher seine probleme mit Drehscheiben und Handweichenbereiche hat...

      The post was edited 1 time, last by Locomotiveman1994 ().

    • Lieber @Fight43dom ohne mich da irgendwie rauszulehnen oder mich allzuviel einzumischen... Das ist erfreulich dass Ihr darüber nachdenkt, die Saarstrecke bietet doch einiges, mit 64 bit geht das auch. Ohne Frage wäre der Komplex Dillingen (mit Stahlwerk, Hafen und Ford Werk Saarlouis Meine Teststrecken: SDL, Lahn und Ehrang ), aber eben auch südwärts mit der Grube Ensdorf (direkt an der Hauptstrecke) und dem Heizkraftwerk Ensdorf direkt daneben (heute stillgelegt), Bous/Luisenthal sowie vor allem der Komplex Völklingen Ende der 80er Jahre (mit Riesenwalzwerk entlang der Nordausfahrt) ein extrem reichhaltiges Programm. Auf diesem engen Raum ist das einzigartig, dazu eine sehr reizvolle Strecke mit dem Mettlacher Tunnel, den engen Saarschleifen mit starker Überhöhung, langsame Durchfahrt durch die Industrielandschaft, schneller Abschnitte. Nicht zu vergessen die faszinierende östl. Einfahrt in den HBF Saarbrücken (gut da müsste man schon die Stränge und den RBf, Saardamm mit dazunehmen). Klingt natürlich alles sehr viel, es handelt sich aber ledignlich um rund 90km. Wenn man wirklich einmal die späten 80er anpeilen würde, dann gab es auch Fernverkehr auf der Saar, da fuhr immer der "Dortmunder" D-Zug, ab Koblenz mit 181, sehr oft verstärkt auf 10 Wagen, oft mit einem roten IC Wagen im Umlauf, später Interregios Trier-Bludenz/Feldkirch.

      Also ich bin ja kein kleines naives Kind mehr, aber wenn Ihr das macht, meldet Euch mal, ich habe so einiges gesammlt dazu, gibt aber auch genug andere Leute denke ich. Im Anschlauss an die Mosel (da könnte man aber auch mit vertretbarem Aufwand die Strecke erheblich verschönern, der Raum Trier ist von der Gestaltung, abseits der Gebäude, nach wie vor dürftig, klar Matzes Update bezieht sich ja vor allem auf die Signale), aber da könnte man mit überschaubarem Aufwand, gemeinschaftlich deutlich Verbesserungen erziehlen.


      Hier steht schon Dein Kalki in Taben-Rodt ;-)):

      Meine Teststrecken: SDL, Lahn und Ehrang
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    • Bleibt aber immer noch das Problem mit dem Dispatcher und somit dem KI Verkehr und den Aufgaben auf so einem kleinen aber üppigen Schienennetz. Doncaster Works ist riesig und bietet damit die Möglichkeiten normaler Strecken im TS. Damit kommt der Dispatcher soweit noch klar. Aber wenn ich an einen deutschen Güterbahnhof denke, dann wird das zwar nett aussehen dann, aber spielerisch nicht viel bieten können, sei denn man gibt selbst den Dispatcher und schiebt die Wagen ohne Auftrag im FreeRoam hin und her. Die meisten Kunden wollen aber dann für so ein Diorama auch passende spannende Aufgaben. Die zu bauen dürfte schwierig werden. Meiner Meinung (immer noch) nach, nichts für den TS1, sondern später eine durchaus praktikable Sache für den TSW.
    • Ja gut, man kann diese Limits aber mit vielen Tricks umgehen in Szenarien, klar neu zuzsammengestellte Züge abholen geht nicht, aber wenn man "Züge" und "Rangierfahrten" geschickt kombiniert bekommt man einen passablen Zugverkehr hin (im Hintergrund ein bischen "Betrieb machen" mit KI geht immer, alleine das langsame Vorsetzten einer Lok, Wagen werden in einen Anschluss gedrückt (Stumpfgleis, eine Fahrt, fertig). Wenn das alles mit einem spannenden Drehbuch und ausgeklügelter Abfolge geschieht, sieht es richtig gut aus (es redet doch niemand davon dass ich Maschen mit 20 Kameras, zurückgelegt im Sessel beobachte und 50 Zug und Rangierfahren in einer halben Stunde angucken kann, dann empfehle ich Videos). Man darf auch nicht vergessen dass das Rangieren zeitintensiv ist, d.h. diese Art von Szenarios kann sowieso nicht besonders lange werden und dann macht man halt ein Anschlussszenario und die Züge werden darin gleich abgefahren (die Kombination und dazu ein Werksverkehr ist doch sowieso das spannendste).
      Auch das Gejammre dass man kein Ablaufbetrieb machen kann, ja natürlich ist das limmittiert und eben Modellbahn pur statt Simulation, aber ich nehm mir meine 8-10 Güterwagentypen her, manipuliere die Bremsen (das dauert mit Klonen 3 Minute pro Wagen), baut sich ein Abrollberg (was einwandfrei geht und die Physik ist gar nicht so katastrophal), verzichtet auf irgendwelche Spielereien wie Gleisbremsen/Hemmschuhe, das geht sowieso alles nicht, dann stellt man sich einfach einen normalen "handgebremsten" Wagen ans Ende der Gleisharfe (oder Verbände natürlich) und spielt sich so lange mit der Höhe des Ablaufberges, gegebenenfalls mit den Wagengewichten dass es funktioniert. Man kann diese neugeblideten Züg auch abfahren (wenn alle Kollisionsboxen und Kupplungspunkte einigermaßen verbaut sind, schiebt man den Verband zusammen und kuppelt), auch wenn das Bremsverhalten ein anderes ist, trotzdem ist das immer noch die einfachste Methode und zum "Spielen" reichts. ("mehr" will ich persönlich nicht). Schön wenn das iregndwann alles viel besser im TSW läuft, aber wieder mindestens 5 Jahre warten, ich weiß nicht. Man kann ja beides parallel entwickeln (das geht eventuell wirtschaftlich nicht, ich weiß), aber den TS einfach so mal in die Tonne treten und bei Null anfangen wäre schlicht schade.
    • Du redest aber auch nur von dir. Denk mal bitte an die breite Masse der Kunden. Die bauen da nix um. Und die wollen, wenn se nur ein Diorama zum ausfahren haben, eben Action ohne Ende für ihr Geld. Da sehe ich das Problem drin. Grandiose Action wird es nicht geben, weil es kaum geht. Wenn du dann für 20-30€ nur paar Wagen mehr oder minder sinnlos umher schieben sollst, da die grundsätzliche Interaktion mit der Umwelt nahezu fehlt, dann werden die Kunden das nicht mit Wohlwollen aufnehmen, bzw. wird es kaum einen interessieren und somit wird man davon nicht viel verkaufen (Ja, sorry, ich denke immer nur an Profit. Ulf wird aber sicher keine solchen Aufwände treiben, um es am Ende zu verschenken. Glaub ich zumindest nicht. Das ist ja doch schon ziemlich viel Arbeit wenn so ein Diorama überhaupt Interessenten hervorrufen soll.). Mag sein, dass meine Sichtweise da zu pessimistisch ist. Da steh ich zu. Hab das schon immer skeptisch betrachtet. Wie gesagt, nur für TS1. Im TSW sieht die Sache völlig anders aus. Da kann das wirklich gut funktionieren, wenn man sich denn hinsetzt und viele viele nützliche Gimmicks für so ein begrenztes Areal umsetzt. Da geht viel mit der UE4, völlig unabhängig vom TSW Core selbst. Aber auch das macht richtig viel Arbeit und ob das dann lohnt für die kommerzielle Produktion, das muss sich auch dort erst zeigen.
    • Zur Saarstrecke: Interessante Überlegung. Man sollte aber im Kopf behalten, dass die Trassierung jener der Moselstrecke stark ähnelt. Entweder geht man bei der Trassierung Kompromisse ähnlich denen zu Koblenz - Trier ein, oder landet am Ende bei einer zweistelligen Zahl an nicht überhöhten Kurven aufgrund von Bogenweichen. Man sollte auch den Aufwand für den Objektbau nicht unterschätzen. Saarbrücken, Vöklingen, Dillingen und das Saartal strotzen nur so von einzigartigen Bauwerken.

      Aber sei's drum: Wenn konkrete Planungen vorliegen, trage ich gerne ein paar Materialien zur Strecke bei.
    • @Maik Goltz Lieber Maik ich rede nicht vom umbauen, es geht um findige Szenarios, so wie man für Wagen repaints mach kann könnte man sie auch "abrollfähig" machen, mit dem klaren Hinweis dass sie nur innerhalb des RBF "funktionieren".
      Ansonsten hat @Aconin natürlich nicht unrecht, der Gleisbau ist nicht ohne und was gibt's schöneres als Überhöhung und Weichen darin (nun geht die ja leider nur mit optischen Makeln im Gleisbogen), aber Kompromisse sind möglich.

      Aber wir reden von zwei Dingen:
      1. Diorama eines stark begrenzten Bereiches: Also etwa für Dillingen, den Übergabebahnhof (Erz, Kohle, Koks, Kalkstein in der Anlieferung, Stahlprodukte im Ausgang, darüber hinaus führt die "Autobahn" vom Fordwerk vorbei), den werkseigenen Sammelbahnhof zum Abtransport der Rohprodukte mit Anschluss zum Übergabebahnhof und den Dutzenden Werksgleisen innerhalb des Werkes. Dazunehmen müsste man einen Teil der Hauptstrecke mit Gleisdreieck, Dillingen selbst und ev. den Hafen (s. Bild).
      2. Saarstrecke Trier-Saarbrücken mit allem PiPaPo, klar weniger Details/Aufwand dafür aber unzählige Möglichkeiten (wie gesagt geht natürlich auch alles in der "Jetztzeit", aber Ensdorf Grube/Kraftwerk sowie Völklingen Hütte sind dicht und Fernverkehr gibt es auch keinen mehr. So für 1990 angesetzt könnte man "gefühlt" noch alles "offen" haben, dazu kann man o/b oder bunt (sprich IR, RB mit Kaffeeküch) u.s.w. toll realisieren, also nicht nur GV! ….. aber gut ich befürchte das ist wieder nur der Wunsch einer Handvoll Leute … leider

      So genug spekuliert, wenn Interesse/Bedarf (Unterlagen/Streckenbau) besteht einfach melden, sonst halt nicht, macht auch nix. So oder so ist und bleibt es ein dicker Brocken. :)
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      The post was edited 1 time, last by hansdampff ().

    • Aconin wrote:

      Man sollte auch den Aufwand für den Objektbau nicht unterschätzen. Saarbrücken, Vöklingen, Dillingen und das Saartal strotzen nur so von einzigartigen Bauwerken.
      Das war jetzt mein allererster Gedanke als ich diese Postings ab @Fight43dom so lass.
      Train Simulator, obwohl oft Ärger bringend, oftmals nicht mal mit ihm an sich, einer von dem man doch nicht lassen kann. Viele können nicht mal von Unterwegs von ihm lassen (Forum). Was nach meiner Meinung zu voreiligen Postings führt. Auch von Usern die selbst gegen solche schimpfen.

      The post was edited 1 time, last by Loco-Michel ().

    • @hansdampff
      Wer würde nicht gerne solche ausgestaltete Strecken zum Rangierdienst haben. Sicher eine schöne Strecke, auch weil ich selbst in Dillingen Züge gefahren und disponiert habe. Aber der Aufwand muss für Leute, die das Hauptberuflich machen, ja auch rechnen. Denke darum geht es auch eher bei Maik Goltz. Wenn Maik dadurch keine Geldprobleme bspw bekommen würde, sowas zu entwickeln, hätte er sich sicher schon mal dran gesetzt. Ich finde es auch interessant, und könnte mir die Henschel auch bei der ehemaligen Metal Europ in Friedrich Augusthütte vorstellen ;) ... oder Midgard Hafen. Aber die Strecken gibt es bisher nicht und daher wird die Nutzung noch etwas schwierig sein im TS1. Wenn man im TSW was baut mit nem Gewerbe zum Rangieren, kann das ganze natürlich auch gut werden.

      Bin ich auch gespannt, aber die Lok wird leider nicht die sein, die auf meiner höchsten Priorität ist... Und die ich wohl dann auch erst später mir zulegen werde... Habe da noch ein paar Sachen, die ich für Szenarios usw vorher benötigen würde... Wäre auf jeden Fall schade um die Lok, wenn das wirklich nicht stark verkauft werden würde...
      LG Tilmann
    • Tilmann wrote:

      Wenn Maik dadurch keine Geldprobleme bspw bekommen würde, sowas zu entwickeln, hätte er sich sicher schon mal dran gesetzt.
      Damit hat meine Skepsis nicht unbedingt zu tun. Ich denke nur, dass nur wenige Kunden im der "Selbstfahrer-Simulations-Gemeinde" sich für sowas "enges" begeistern lassen. Egal wie toll es gemacht wird. Im TS und auch TSW interessiert die meisten Leute eigentlich nur das "Strecke machen". Ich rangiere auch gern rum. Aber wenn Rangierarbeiten, dann bitte richtig und mit sinnvollen Zielen und nicht sowas wie man es im TS maximal machen kann. Das wird schnell langweilig. Und für sowas langweiliges gibt halt auch keiner viel Geld aus, was die Qualität am Ende senken wird, da die Zeit, die man dafür braucht, nicht rückvergütet wird. Wenn sowas als Freeware gebaut wird, ja dann hat das durchaus Möglichkeiten, aber als Payware nicht. Glaube wie gesagt nicht, dass Ulf sowas als Freeware machen wird. Wenn doch, sind meine Einwände nichtig. Die gelten nur für kommerzielle Umsetzungen. Ich hab nichts zu verschenken. Hab schon genug verschenkt ;)
    • Naja, wenn mann mal draussen ist und mit den Usern spricht, dann kann man schon hören, dass das für Eisenbahnfans auch interessant ist.

      Wann warst Du das letzte mal draussen, Maik? Und immer wieder interessant das Du weist was ich so machen möchte.

      Vielleicht gehen wir das einfach mal an und gucken dann wie sinnvoll Pessimismus und Schwarzmalerei bei dem Thema dann wirklich sind.
    • Maik Goltz wrote:

      Da geht viel mit der UE4, völlig unabhängig vom TSW Core selbst. Aber auch das macht richtig viel Arbeit und ob das dann lohnt für die kommerzielle Produktion, das muss sich auch dort erst zeigen.
      Also, da bin ich wirklich gespannt, was sich dort umsetzen lässt, ob das Rangieren interaktiv mit KI klappt, man Ablauf- und Stossbetrieb realisieren kann? Wie viel Funktionsumfang DTG im TSW Core zuläßt und ob dass im TSW erst recht kommerziell wirtschaftlich vom Arbeitsaufwand ist und sich lohnt habe ich auch meine Zweifel. Dies bleibt sicherlich auch wie gehabt Part von Freeware Autoren.
    • Mensch, da achtet man das ganze Wochenende darauf dass man hier nichts verpasst und es passiert nichts. Ist man mal eben arbeiten (auf den hier erwähnten Ford-Werken übrigens, komm ich noch d'rauf zurück), steht alles voll. *lach*
      Hätte nicht gedacht dass die Saarstrecke so heiß diskutiert wird! Da währe echt viel potential. Vor allem wenn sie in den 70er/80er angesiedelt ist! Da käme ja neben den Gruben, der Dillinger und der Völklinger Hütte ja noch (wenn man die Zweigstrecken hinzunimmt) noch:
      1. Die Merzig Büschfelder Eisenbahn (ab '87 dann als Museumseisenbahn Club Losheim) zwischen Merzig und Nunkirchen (ca. 15 km, mit sehr interessantem Rollmaterial)
      2. Die Strecke von Saarbrücken Messe nach Überherren (mit dem damals größtem Grenzbahnhof Europas), wo man in Völklingen Fürstenhausen auch noch Massenweise Industrie war inklusive Zweigstrecke zur Grube Warndt, wo die von mir schonmal erwähnten DHG700 Übergabefahrten nach Fürstenhausen durchfürten (die Strecke selbst gehörte der DB)
      3. Die Strecke nach Stiring Wendel/Forbach
      Der Industriekomplex Dillingen bietet mehr als genug Aktion. Schon die Ford-Werke würden ausreichen. Viel Zugverkehr ist da (heutzutage) nicht, und der der da ist reicht auch schon...

      Schade finde ich, dass hier solch eine große debatte über das "Interesse" an, bzw. die "Wirtschaftlichkeit" einer solchen Strecke. Neben der Tatsache dass Industriebahnen zu sehr vernachlässigt wurden ist es halt auch tatsache dass es für deutschland keine (mir bekannte) "Dampflok Strecke" gibt. Das Ford-Werk wurde 1970 eröffnet, Dampfbetrieb endete in Dillingen 1978. Da wären doch eigentlich gleich zwei Fliegen mit einer Klatsche erledigt...
    • Ja wollen wir mal den Ball flachhalten .... da gäbe es noch den überaus interessanten Suppenverkehr (der heute nur noch zwischen Dillingen und Völklingen erfolgt) u.a. über die Niedstrecke nach Bouzonville, von Dillingen die Primstalstrecke Richtung Lebach, von Völklingen die Köllertalbahn Richtung Lebach (berühmte Tunneleinfahrt unmittelbar nach der Querung der Hauptsrecke am Ablaufberg vorbei), die Saarquerung in Völklingen (von südl. der Saar fang ich erst gar nicht an, dann Burbach mit dem Ausbesserungswerk und der interessanten Einfädelung zum Saardamm und so weiter und sofort (die Bahnhofseinfahrt Saarbrücken HBF ist so einzigartig, nur Stuttgart HBF Alt hatte noch mehr zu bieten an Über- und Unterfahrungen), klar Merzig-Büschfeld, die ersten km mit Bedienung und Werksschmalspur, aber auch Mettlach mit den Villeroy und Boch Werken, man wird nicht fertig was von der Saarstrecke so alles weg und zu ging. Also neben der wunderschönen Fahrt vorbei an Karthaus und Konz (herrliches Bahnhofsgebäude) entlang der alten Saarschleife bei Kanzem-Wiltingen (die Restsaar ist ansonsten ja leider völlig kaputt gestaut) und dem immer enger werdenden Tal waren Taben-Rodt mit den Hartsteinwerken und Mettlach mit den V&B Werken und dem Mettlacher Tunnel immer schon Highligths, dann Merzig und das immer geschäftige Dillingen, vorbei dann eben an Ensdorf mit Grube und Kraftwerk, soweit so gut. Aber richtig los (vom Zugfenster aus) ging es dann erst mit der Einfahrgruppe zum "Walzwerkbahnhof" und den daran anschließenden gewaltigen zugehörigen Industriehalle, die Saar immer zur rechten. Aber dann kam die Industrie oder soll man besser sagen Werks- Durchfahrt (mit Halt) in Völklingen, das Gewirr aus Gleisen, 5-6 Rangierhobel im Einsatz (Saarstahl/DB), die zischenden und dampfenden Hochöfen und die einmalige Situation der Station in Kurvenlage in mitten der Schwerindustrie. Im Pott gibt es sicher etliche gewaltige Industrie-Kulissen, auch mit vielgleisigem Fernverkehr davor, aber dass eine Station quasi fast in der Mitte eines großen Werkes liegt, eingezwängt in der "Enge" des Saartals wüßte ich nicht dass es das nochmal gibt in DE. Ich bin in meinem Leben 100derte verschiedene Bahnstrecken in ganze Europa und darüber hinaus abgefahren, die Saar ist unter den Top 10 dabei. Die Strecke hat bis heute stark eingebüßt, durch Schließung sämtlicher Zechen, Kraftwerke, der Völklinger Hütte (alt), AW Burbach und keinem Fernverkehr mehr, aber immerhin ist Dillingen noch voll in Betrieb und auch in Völklingen wird noch produziert, es gibt also sicher noch deutlich größere Abstiege.