[vR] Karlsruher Zug / BR141 / Bnrzf S-Bahn

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    • Ich sehe das auch so. So richtig bin ich noch mit keinem Szenario zufrieden obwohl es schon an die 15 Szenarios sind. Da ich leider schon Rentner bin habe ich viel Zeit. Wenn ich mir die Szenarios in youtube mit angucke werde ich immer neidisch; die vielen Ansagen, ZZA und Zuganzeigen auf den Bahnsteigen u+u+u+u..., nicht zu vergessen die Spielereien mit dem neuen Wetter. Ach ja da komm ich mit meinen geschriebenen Texten nicht mit. Also laße ich das mit dem veröffentlichen vorerst.
    • Naja, ZZA an Bahnsteigen ist momentan etwas schwierig, würde auch gehen, aber denke mit dem Scarlet Tool wäre es wesentlich einfacher, als diese dann selber basteln zu müssen. Deswegen würde ich das mit den ZZA am Bahnsteig nicht so ernst nehmen, da man in den alten Epochen dann eh noch alle Schilder ändern müsste usw... Die Bahnhöfe sind ja mehr fiktiv in so alten Szenarien mit dem Content.

      Mit den E10 usw finde ich noch weit schwieriger, weil man dann ja eigentlich sogar 1965 Szenarien bauen müsste und alle Fahrzeuge mit "E" und "V" Kennung haben, damit das alles zusammen passt, vielleicht maximal wo die UIC Nummern neu waren...

      Aber man sollte nicht die "BDSW" oder wie die heißen als Standard nehmen, gibt genug andere Leute die auch nicht soooo gute Szenarios bauen, wie ich, das es also genuso ausreicht, auch ohne zusätzlichen Content das erstellen zu müssen ;) ...

      Bei dem Zug ist es dann doch wesentlich einfacher, wenn die Lok noch Mitte 90er fuhr. Da finde ich die E Varianten dann weit schwieriger...
      LG Tilmann
    • faber2311 wrote:

      Tilmann wrote:

      eher einer meiner Lieblings Farbgebungen mit den Mint Grünen n Wagen
      BlBe war die Epoche vor den Mint Grünen
      Chromoxidgrün und blau lackierte Reisezugwagen und E-Loks gab es eigentlich noch ziemlich lange.
      Um 1972 kamen die Popfarben hinzu. Die haben zwar nie dominiert, aber es gab Züge, die komplett aus Wagen in Popfarben bestanden.
      Die ersten Wagen und Lokomotiven in oceanblau-beige kamen etwa 1974. Der Wagenboden war wie bei den grünen Wagen zunächst noch schwarz. Etwa ab 1976 ging man dazu über, auch den Wagenboden oceanblau zu lackieren. An der Farbtrennkannte zwischen dem ehemals schwarzen und dem andersfarbigen Teil wurde dann ein beiger Streifen angebracht.

      Die oceanblau-beigen Wagen waren in den ersten Jahren noch eine Rarität, die man selten zu Gesicht bekam. Die Bundesbahn hatte es nicht besonders eilig mit dem Umlackieren. Ein Anstrich muss normalerweise 8 Jahre halten, also zog es sich noch mindestens bis 1982 hin, bis ein großer Teil der Wagen umlackiert war. In praktisch allen D-Zügen dominierten zunächst noch grüne Wagen, hin und wieder war ein popfarbener oder ein oceanblau-beiger Wagen dazwischen. Da oft auch noch zusätzlich Silberlinge als Verstärkungswagen eingereiht waren, 1.Klasse-Wagen blau und Speisewagen rot waren, waren viele Schnellzüge in dieser Zeit recht bunt, da alle Farbvarianten im gleichen Zug vertreten sein konnten.
      Die ersten "reinrassigen" oceanblau-beige lackierten Züge, an die ich mich erinnern kann, waren die 2-klassischen IC-Züge, die ab 1979 zum Einsatz kamen, zumindest was den 2.Klasse-Teil betraf. Die Züge bestanden aus komplett getrennten Abschnitten für die 1.Klasse und für die 2.Klasse, getrennt durch den (Quick-Pick-) Speisewagen. Bei allen anderen Zügen, hat man nach Möglichkeit darauf geachtet, daß die 1.Klasse in der Mitte ist oder gleichmäßig über den Zug verteilt (wenn es mehrere 1.Klasse-Wagen gab).

      Für die 1.Klasse kamen ausschließlich TEE-Wagen zum Einsatz (also rot-beige Wagen) in der 2.Klasse ausschließlich oceanblau-beige Wagen. Gelegentlich soll es im 1.Klasse auch blaue Schnellzugwagen zur Verstärkung gegeben haben (habe ich aber selbst nie gesehen).

      Fahrzeuge, die zur baldigen Ausmusterung vorgesehen waren, erhielten die neue oceanblau-beige Farbgebung überhaupt nicht mehr, bzw. erhielten noch die alte Farbgebung, weil man die Vorräte an alten Farben nicht wegwerfen wollte. So erhielten in den 70er oder 80er Jahren (weis nicht mehr genau wann) etliche Diesellokomotiven noch mal einen weinroten Anstrich, um vorhande Bestände an Farben nicht wegwerfen zu müssen.
      Bis in die 80 er Jahre waren noch viele Vorkriegs- und Umbauwagen im Einsatz, die fast alle ihren grünen Anstrich bis zum Ende behalten haben.

      Wann genau die ersten mintgrünen Fahrzeuge rausgekommen sind, weis ich nicht mehr so genau. Muß irgendwann Mitte der 80er Jahre gewesen sein. Ich glaube zu dieser Zeit kamen dann auch die ersten "himberroten Loks mit Lätzchen" auf, bevor alles einheitlich "verkehrsrot" wurde. Die hässlichste Farbe, die es je auf Lokomotiven gab, war himbeerrot (und nicht oceanblau-beige). Die mintgrünen Reisezugwagen und Triebwagen, sowie die blauen Interregiowagen fand ich besser als alle anderen neumodischen Farben, die nach dem Chromoxidgrün kamen (von den Popfarben mal abgesehen). Da in meiner Kindheitserinnerung "grün" die vorherrschende Farbe bei Reisezugwagen war (es gab auch rote Speise- und Schlafwagen und blaue Liegewagen und 1.Klasse-Wagen), ist für mich grün die Farbe, die am Besten zur Eisenbahn passt (weil ich damit aufgewachsen bin).
      Oceanblau-beige war eigentlich nicht wirklich hässlich, aber ungewohnt. Wobei einer 110, 111 oder der 218-Familie die Farbgebung recht gut stand, den Albauloks eher weniger und der V200 gar nicht.
      Für Eisenbahnfreunde waren die neuen Farben wohl nur deshalb ein Alptraum, weil die DB alles in dieser Farbe zu lackieren geplant hat. Keine weinroten Triebwagen, Dieselloks und Speisewagen mehr, keine blauen und grünen E-Loks und Wagen, alles einheitlich in ocean-blau-beige, daß war für Eisenbahnfreunde ein graus (heute haben wir verkehrsroten Einheitsbrei, das ist noch viel schlimmer).
      Es war das erste Mal (von den Versuchen mit Popwagen abgesehen), daß die Bundesbahn ihr Erscheinungsbild radikal ändern wollte, deshalb die Ablehnung gegen oceanblau-beige. Jede andere Farbgebung, die sich die DB hätte ausdenken können, wäre wahrscheinlich genauso auf Anlehnung gestoßen, weil es dann halt nicht mehr wie die vertraute Deutsche Bundesbahn aussieht.

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    • Du hättest vielleicht erwähnen sollen, dass die Züge mit der Trennung der 1. und der 2. Klasse nur die IC-Züge waren (mittendrin der Speisewagen). Nördlich von Frankfurt war die erste Klasse immer am nördlichen Ende eingereiht.
      D-Züge oder gar Eilzüge mit 2 A-Wagen gab es praktisch nicht, höchstens AB-Wagen.
      Die "Produktfarben" inkl. Loks in Himbeerrot wurden 1985 vorgestellt. Umlackiert wurde nur bei Hauptuntersuchungen oder nach Unfällen. Die Farben der Waggons in den Zügen waren der DB egal, nur in wenigen Zugbildungsplänen stand "neue Farbe", was damals o/b war.
      Generell war die Reihenfolge und Bauart der Wagen in den Zugbildungsplänen vorgeschrieben , an die sich die Zugbildungsbahnhöfe zu halten hatten. Ebenso war vermerkt, aus welchen Zügen die Wagen kamen und in welche sie übergingen. Es wurde nichts dem Zufall oder der Kreativität vor Ort überlassen.
      Die Lokführer bekamen zum Fahrplanwechsel ihren Dienstplan mit den zu fahrenden Zügen, den Pausen, etc. Schließlich wollte man (und die Familie) wissen, wann man arbeiten musste und wann nicht. Es gab Dienste von ca. 5 bis 12/13 Stunden Dauer (inkl. Pausen), im Schnitt kam auf die Woche bezogen die entsprechende zulässige Arbeitszeit heraus. Nacht- und Wochenenddienste durften einen bestimmten Anteil nicht überschreiten.
      Warum heißt es immer "Dienst"? Lokführer waren Beamte im mittleren technischen Dienst. Per Definition arbeiten Beamte nicht, sondern sie dienen (dem Staat). Daher haben sie "Dienst" und nicht "Schicht". :)