Projekt Wolkensteiner Schweiz

    • WiP
    • Weiter gehts mit dem Regelspurteil und den anderen beiden Bahnhofsenden und der näheren Umgebung des Zschopautals ;)

      km 23,9 - Bahnhof Wilischthal (Teil4) - Südliche Ausfahrt:

      Auf der anderen Bahnhofsseite laufen die Gleise in einer ähnlichen Gleisharfe zusammen, wie bei der Schmalspur, und aufgrund der beengten Platzverhältnisse liegen ein Großteil der Weichen auf der Brücke über die Zschopau, die daher als "Dreieckbrücke" bekannt war. Bei meinem ersten Fototrip letztes Jahr kam ich leider zu spät, um sie nochmal abzulichten, da sie gerade durch einen einfachen Neubau ersetzt wurde :/


      Parallel dazu verläuft die Straße zum Federnwerk in leichtem Gefälle und führt nach einer Haarnadelkurve unter beiden Brücken hindurch zu ein paar Wohnhäusern und in die angrenzenden Wälder ^^



      Die Straßenbrücke hatte über die Jahrhunderte bereits mehrere Standorte an dieser Stelle, wovon noch alte Widerlager zeugen, und nur über diese ist das angrenzende Federnwerk zu erreichen, was beim nächsten Mal eine gewichtigere Rolle spielen wird ;)

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    • Schön umgesetzt? Das ist nahezu perfekt, bist ein echter Baukönig! Ich würde nur diesen überaus interessanten Holzbohlen- Bereich etwas abwechslungsreicher machen, mehr Einzelstücke (wie im - sensationellen Foto), gerade sich das im Weichenzungenbereich angucken und vielleicht auch die Farbe/Textur etwas auswaschen, verschmutzen, denn so genial der Brückenunterbau ist, draufschauen beim Fahren wird man immer von oben auf die Brücke!
      Also ich bin vore allem begeistert wie bei dir Objekt- und Streckenbau ineinander fließt, da gibts kleinen Zweiten der das so kann wie Du, also damit meine ich den Umgang und Einsatz von Lofts, Asset Blocks, Wege- und Straßenbau und natürlich alle Gebäude, das ist schon sehr stimmig, bei der Unterführung hab ich 4-5 mal das Foto zurückgeklickt um Unterschiede zu sehen, also das ist dann doch schon besonders.
    • Sensationell!
      Ohne die Kommentare unter den Bildern schon gelesen zu haben dachte ich mir auch so dass man bei der Brücke noch was rausholen kann, indem man wirklich "3D-Bohlen" oben auflegt. Zum einen gibt das wunderbare Lichtspiele und man kann denke ich die Anzahl bzw. die Breite der einzelnen noch anpassen.

      Aber ansonsten sieht man wunderbar was im TS möglich ist, wenn man sich die Zeit dafür nehmen kann.
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    • Eine sehr schöne Landschaft die dort gestaltet wurde,ich bin beeindruckt.

      Eine Frage hätte ich bezüglich der Vegetation, welche verwendest du da?

      Gruß Oli
      CPU: Intel Core i5 7500 3.4GHz- RAM: 32GB Corsair 2666MHz - Mainboard: MSI H270 Gaming Pro Carbon
      - Grafik: HP nVidia Quadro P4000 - System: Intel 760p 256GB M2 PCIe - TS: Intel 760p 512GB M2 PCIe - Daten: Seagate IronWolf 4TB NT: Corsair 750W
    • hansdampff wrote:

      Ich würde nur diesen überaus interessanten Holzbohlen- Bereich etwas abwechslungsreicher machen, mehr Einzelstücke (wie im - sensationellen Foto), gerade sich das im Weichenzungenbereich angucken und vielleicht auch die Farbe/Textur etwas auswaschen, verschmutzen, denn so genial der Brückenunterbau ist, draufschauen beim Fahren wird man immer von oben auf die Brücke!
      Ja so richtig zufrieden bin ich mit dem Brückenbelag auch noch nicht, aber das ist auch mehr als schwierig. Ich hab sie zwar an der exportierten Gleisgeometrie ausgerichtet, aber dabei wurden nur die Gleisstränge und der Schotter erzeugt...sämtliche Herzstücke, Radlenker und Weichenzungen fehlen. Das bringt auch das Problem mit sich, dass Weichen keine "richtigen" Schwellen haben, die man bräuchte, weil auf dem Schwellenrost der Gleise die Holzbohlen befestigt wurden und sie Aussparungen für die Gleisbefestigung hatten, die bei Weichen nur als billige Textur auf schwebenden Schwellenstreifen vorhanden sind. Und wenn man auch noch durch die Spalten der Bohlen den Fluss sehen will, wirds ganz verrückt und aufwendig. Das müsste dann alles nachgebildet werden und die Weichen mit schwellenlosen Gleisen gebaut werden. Dummerweise liegen die Weichen teilweise nur halb in dem Bereich mit Bohlenbelag...da gibts soviel zu bedenken, zu berechnen und zu erraten :whistling: Vorallem da die Brücke nur eine halbwegs gerade Seite hat :ugly:

      @Oli:
      Also ich verwende überwiegend die tschechischen Bäume (Laub und Gräser), Nadelbäume von GreatNortherner (Michael Sinclair) und für das sonstige Grünzeug SAD (IKB3) und Radiomaster Vegetation und etwas aus Konstanz-Villingen. Ab und zu und vorallem für den Hintergrund auch mal Uralt-Kuju Gewächs ;)

      The post was edited 1 time, last by Holzlaender ().

    • Direkt im Anschluss an das Brücken-Duo geht es gleich weiter Richtung Wolkenstein mit

      km 23,8 - Bahnhof Wilischthal (Teil5) - Anschlussgleis VEB Federnwerk Scharfenstein:

      Da es noch bis Anfang der 2000er über einen Gleisanschluss verfügte, ist es heute noch recht gut nachvollziehbar und dokumentiert, wo hier im Bereich der Ausfahrt dieses Anschlussgleis samt Fabrikgelände lag, auch wenn davon nur noch ein kleiner Teil erhalten ist. Ein Teil des Geländes wurde letztes Jahr beim Brückenneubau verfüllt, um eine temporären Bahnübergang mit Halbschranke zu errichten, da die Brückendurchfahrt natürlich gesperrt war ;)


      Zumindest sind noch die Betonprellböcke zu beiden Enden des Anschlussgleises erhalten und auch die Rollen der Spillanlage sind hier liegengeblieben ^^



      Kurvenreich führt die Strecke weiter durchs Zschopautal, der ich aber erst später folgen werde und nun erstmal noch die andere Ausfahrt fertigstellen muss, bevor es endlich ins Wilischtal gehen kann. Zumindest die Schüttrampe ist hier an diesem Ende noch ein wenig sehenswert, find ich, und die besagten Spillrollen, um die abgestellten Wagen auch ohne Hilfe der Bahnhofs-Kö auf dem Anschlussgleis bewegen zu können ;)

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    • Hallo "Holzleander",

      mit großer Begeisterung verfolge ich schon von Anfang an diesen Thread und ich schließe mich den vielen positiven Feedbacks an.

      Du bist ein echter Künstler mit Talent, der seines Gleichen sucht und mit Professionalität, Leidenschaft und Herzblut immer wieder unsere Augen begeistert. Ohne unseren "Holzleander" wäre der TrainSimulator stink langweilig und mit ihm kommt ganz frischer Wind in die Szene von Eisenbahnsimulationen. In diesem Forum wurde bereits schon längst der Name "Holzlaender" zum Markenzeichen sächsischer Heimat- und Eisenbahngeschichte auf schmalspurigen Strecken. Für Fans dieser Verkehrsepoche zeigt "Holzleander" uns ganz neue Facetten der Eisenbahnsimulationen auf. Im Gegensatz zu den geläufigen Strecken der Gegenwart, bricht man in eine Zeitreise der Vergangenheit auf. Die "sächs. IV-K" von Niclas setzt der Sache noch die Krönung auf und komplettiert das Paket an Professionalität. Hier werden von Profis Meilensteine gesetzt.

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      Lieber "Holzleander",
      eine Meinung bzw. einen Punkt möchte ich Dir bei diesem Projekt auf den Weg geben, den ich schon bei der "Pressnitztalbahn" als leichte Kritik angesprochen habe. Das betrifft den Straßenverkehr von modernen Fahrzeugen und den modernen Leitpfosten. Die Dateien der modernen Straßenfahrzeuge habe ich aus dem TS-Verzeichnis ausgelagert (nicht gelöscht) und somit tauchen sie nicht mehr auf. Stattdessen habe ich die "S4000" LKW´s von "MaikK" an den Bahnübergängen platziert, --so sieht das schon viel besser aus! Ich bin auch dabei die modernen Leitpfosten durch die historischen Leitsteine von "bernd_NdeM" zu ersetzen.

      Was ich grundsätzlich mit meiner Meinung sagen möchte: Gehe bitte nicht mit modernen Objekten irgendwelche Kompromisse ein. Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, dann lieber Objekte weglassen. Mit meinen sensiblen "Damals war´s -Augen" sehe ich die modernen Objekte sofort und sie zerstören nur das Flair und all die Mühen.

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      Die von mir bisher meist gefahrenen Strecken in der Geschichte der Eisenbahnsimulation gehen auf die Jahre 2002 bis 2010 und den guten alten MicrosoftTrainSimulator (MSTS) zurück:

      Auf Platz 1 liegt die Stecke "ProTrain5"(MSTS) auf Basis der Deutschen Reichsbahn mit der Strecke "Dresden-Großenhain-Elsterwerda-Doberlug/Kirchhain-Berlin/Schönefeld-Berlin/Lichtenberg"

      Auf Platz 2 liegt die "Bigge" eine Nebenbahnstrecke bei Olpe mit dem Flair der Deutschen Bundesbahn der 70 Jahre von "GermanRailrods"(MSTS)

      Nicht einmal 6 Monate nach Veröffentlichung im Jahr 2019 liegt die "Pressnitztalbahn" von "Holzleander" auf Platz 3 nur knapp dahinter und ist mehr als erfolgsversprechend.

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      Deine "Pressnitztalbahn" und die "sächs IV-K" von Niclas haben allerdings auch ihre Nachteile: Der tägliche Planeinsatz von Dampflokomotiven und der verrußte Wasserdampf - ich muss bei mir jede Woche die Gardinen waschen! ;(

      Für Dein Projekt "Wolkensteiner Schweiz" wünsche ich Dir viel Erfolg und Schaffenskraft.

      Ich bin dabei und bei Veröffentlichung der Strecke habe ich nochmals eine kleine Spende von mind. 50 Euro ausgesetzt. Ich halte mein Wort und gute Arbeit sollte auch bezahlt werden. ;)
      Nur mit einer Zeitreise in die Vergangenheit ist "Railworks" wirklich interessant.
    • Oh vielen Dank für diese großartige Lobpreisung, das geht ja runter wie Öl ^^

      An die Biggetalbahn für MSTS kann ich mich auch noch sehr gut erinnern und die hatte es mir damals auch angetan, weil sie genau meinen Geschmack von Eisenbahnromantik trifft :love:

      Ja der leidige Straßenverkehr ist schon ein wenig unpassend, aber solange noch kein vernünftiger umfangreicher DDR-Fuhrpark öffentlich erhältlich ist, kann ich daran nichts ändern. Da hab ich lieber falschen Verkehr, als völlig leblose Straßen, was besonders ins Auge fällt, wenn die Bahn parallel dazu verläuft (was hier mit dieser Strecke noch deutlich spürbarer wäre, als im Pressnitztal). Mit dem S4000 ist da bereits ein guter Anfang gemacht und falls sich noch weitere dazugesellen, kann man das im Nachhinein immernoch relativ problemlos austauschen ;) Zumindest was den Schienenverkehr angeht, wird es da in absehbarer Zeit aber wohl etwas bunter werden :D

      Die Leitpfosten sehe ich jetzt nicht so kritisch, die gab es bereits zu DDR Zeiten bereits an zahlreichen Straßen, auch wenn die damals aus gegossenem Beton mit Stahlkern bestanden. Und die haben es selbst ins entlegene Pressnitztal geschafft, wie ich auf zahlreichen Fotos gesehen hab. Aber überall dort, wo bereits die historischen Leitsteine von "bernd_NdeM" stehen, sind die auch nachweislich belegt ;)

      Mittlerweile hab ich mich auch nochmal um die Dreieckbrücke gekümmert und versucht, etwas mehr Struktur in den Bohlenbelag zu bekommen und ich denke, das macht jetzt schon einen etwas besseren Eindruck und die Gleise heben sich deutlicher ab. Auch wenn sie sich jetzt durch die Prägung für keine andere Gleisharfe einsetzen lässt :whistling: :D
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      The post was edited 3 times, last by Holzlaender ().

    • Das Trennwand-Modell steckt bisschen zu weit im Boden. Sieht schon komisch aus mit halben Reifen ;)

      Holzlaender wrote:

      Mittlerweile hab ich mich auch nochmal um die Dreieckbrücke gekümmert und versucht, etwas mehr Struktur in den Bohlenbelag zu bekommen und ich denke, das macht jetzt schon einen etwas besseren Eindruck und die Gleise heben sich deutlicher ab. Auch wenn sie sich jetzt durch die Prägung für keine andere Gleisharfe einsetzen lässt :whistling: :D
      Auf den Bildern sieht es schon deutlich besser aus. Solange du kein Flackern an den Schwellen bekommst ist alles toll.
    • Holzlaender wrote:

      Ja der leidige Straßenverkehr ist schon ein wenig unpassend, aber solange noch kein vernünftiger umfangreicher DDR-Fuhrpark öffentlich erhältlich ist, kann ich daran nichts ändern. Da hab ich lieber falschen Verkehr, als völlig leblose Straßen
      Ja, da bleibt nur zu hoffen, dass der "S4000" kein Einzelgänger bleibt und, sich hinsichtlich von DDR-Straßenfahrzeugen, sich noch etwas im TS entwickelt. Eine typische Szene war auch, dass man mit den damaligen Mopeds "Schwalbe" und "Star" mit der Bimmbelbahn um die Wette fuhr, wenn die Straße parrallel zur Strecke verlief.

      Naja, ich sehe es etwas anders: Mir sind leblose Straßen lieber als moderne Straßenfahrzeuge, die überhaupt nicht ins Bild passen. Zumal damals der Straßenverkehr sowieso nicht so hoch frequentiert war, wie man es heute kennt. Da haben wir wohl unterschiedliche Ansichten und es kann auch nicht immer eine Meinung geben. Ich bin da ein richtiger "Damals war´s -Extremist" :D und komme mit modernen Objekten überhaupt nicht klar. Mit den Auslagern der betreffenden Dateien habe ich auch für mich eine ganz gute Lösung gefunden.

      Holzlaender wrote:

      Die Leitpfosten sehe ich jetzt nicht so kritisch, die gab es bereits zu DDR Zeiten bereits an zahlreichen Straßen
      Ja, das stimmt, Die Leitpfosten gab es auch schon zu DDR-Zeiten, aber die Leitsteine wirken wesentlich nostalgischer und für die Epoche III richtig schön authentisch. Damit hebt sich das Flair nochmal wesentlich mehr an.

      Ich will Dir auch nicht zusehr rein reden und zu 95% ist ja alles topsuper. :thumbsup: Das soll ja nur mal so eine Meinung bzw. ein Feedback von mir sein. Du machst das schon! ;)
      Nur mit einer Zeitreise in die Vergangenheit ist "Railworks" wirklich interessant.

      The post was edited 1 time, last by AndreasMüller: Rechtschreibkorrektur ().

    • Ja jeder hat so seinen Geschmack und mir liegt die Epoche IV mehr und da passen auch die Leitpfosten bereits rein ;) Die klassischen Mopeds, mit denen ich damals auch so meine ersten Erfahrungen auf abgelegenen Waldwegen gemacht hab *lach*, würden das ganze natürlich noch mehr bereichern. Oder so manche MZ ETS, wenn man schon im Zschopautaltal ist :whistling:

      @Fight43dom Oh danke für den Hinweis, wenn man die Augen nicht überall hat :whistling: Also wenn ich wirklich jede einzelne Holzbohle ausmodelliert hätte, würde das garantiert wie Hölle Flackern, aber so hab ich sie nur an die Gleislage zurechtgeschnitten, so das die Schienenköpfe deutlicher herausstehen und auch die Schienenbefestigung zu sehen ist. Platt oder nicht. Dazu gesellt sich jetzt auch der richtige Weichenposten 1 an erhabener Stelle ^^

      The post was edited 1 time, last by Holzlaender ().

    • So langsam füllt es sich und es bildet sich das heraus, was man so wohl gemeinhin Ortslage nennt. Spannend wirds dann aber bestimmt wieder an der nördlichen Ausfahrt, die jetzt als letztes auf dem Plan steht. Und ja, die Gleissperre liegt dort richtig zwischen den Gleisen, weil außen die Spanndrähte verlaufen und das noch hinderlicher wäre :whistling: Ein kleiner blauer Besucher aus der nahen Papierfabrik konnte dabei auch bei der Arbeit in der großen Rollwagengrube beobachtet werden ^^

    • Außerordentlich, außergewöhnlich, beeindruckend, faszinierend ... erinnert mich an die großen Gemälde der alten Meister, von denen man sich immer fragte: wie haben die das gemacht? Wie konnten die das Realistische aus ein paar Farben und ner Leinwand erzeugen?
    • Ich bin wiedermal endlos begeistert. Wieso können Entwickler wie Du nicht die payware Strecken von Dooftail erstellen? Von der Qualität und dem Detailreichtum stehst Du denen in keiner Weise nach! Bitte mach weiter so und begeistere uns auch in Zukunft mit deinen Werken.
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