[JT] Sächsische IV-K (+ Update) erhältlich

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    • Ich habe leider schon mehrfach ein kurioses Problem bei der "sächs IV-K" festgestellt. Vielleicht mache ich doch irgendetwas falsch und jemand kann mir einen Tip geben.

      Problembeschreibung: Ich fahre mit einem Zug von Wolkenstein nach Jöhstadt. Nach erledigter Rangierarbeit fahre ich in den Lokschuppen. Anschließend mache ich folgendes:

      -Bremsventil voll anlegen bzw. entlüften
      -Wurfhebelbremse anlegen
      -Regler auf Nullstellung
      -Steuerung auf neutral
      -Zylinderhähne geöffnet

      Jetzt kommt das eigentliche Problem: Die Lokomotive kriecht ganz langsam nach vorn. Es ist wirklich extrem langsam, dass es auf dem ersten Blick gar nicht auffällt.
      Wenn man sich an einem bestimmten Punkt an der Lokomotive orientiert und ihn mit einem anderen Objekt im Umfeld vergleicht, merkt man es, wenn man genau hinsieht.
      Nach 20 Minuten stellt man fest, dass die Lokomotive nicht mehr im, sondern vor dem Lokschuppen steht. ;(

      Ähnlich erging es mir auch schon bei der Bekohlung in Wolkenstein. Hier schlich sich die Lokomotive allerdings rückwärts weg und ich stellte nach einiger Zeit fest, dass sich das
      Förderband im Führerhaus befand. Man kann einen Zusammenhang erkennen, dass die Richtung in der die Lokomotive "abwandert", davon abhängig bzw. gleich ist, in welche
      Richtung ich die letzte Zugfahrt hatte. Zudem habe ich das Problem bisher nur festgestellt, wenn die Lokomotive solo abgestellt ist.

      Mache ich da vielleicht einen Bedienfehler oder hat die "IV-K" doch ein Problem bzw. Fehler?
      Nur mit einer Zeitreise in die Vergangenheit ist "Railworks" wirklich interessant.
    • @BR03_1010-2 / @Schwarzwaldbahner

      Danke, Niclas für die schnelle Antwort. Ich hatte auch nie so richtig an Deine Arbeit gezweifelt und vermutet, dass es ein Problem des TS ist.

      Was ich nur daran nicht verstehe: Selbst wenn da bei der zehnten Kommastelle für den Wert km/h bzw. mph noch eine Eins steht, müsste doch bei voll angelegter Wurfhebelbremse und Saugventil die Bremsen wesentlich stärker und dominierender wirken und die Lokomotive fest angebremst sein und so ein sehr geringer Kommawert kaum Wirkung haben. Bei gelösten Bremsen wäre es für mich durchaus nachvollziehbar.

      Auch wenn es etwas unrealistisch ist, habe ich eine Notlösung gefunden: Die Steuerung entgegen der "Kriechrichtung" voll auslegen, unbedingt die Zylinderhähne öffnen und den Regler im F5 Panel auf 1 bis 3 Prozent öffnen (im F4 Panel auf 24% bis 26%). Die Maschine bleibt dann stehen und bewegt sich nicht mehr von der Stelle. Ob man den Regler auf 1, 2 oder 3 Prozent legt ist situationsabhängig, muss ausprobiert werden und kann man nicht pauschal sagen. Das Testergebins bezieht sich ausschließlich auf die "sächs. IV-K", bei anderen Lokomotiven habe ich das noch nicht ausprobiert.

      Im Allgemeinen verursacht dieses und die anderen in diesem Thread von mir geschilderten Probleme bei mir nur Kopfschütteln, wie nach dutzenden Updates und Neuauflagen immernoch solche primitive Fehler im TrainSimulator auftauchen. Da kriechen Lokomotiven davon, die über ein Gleisende fahren könnten, oder schlimmer noch, in den Fahrweg eines anderen Zuges gelangen können und die Betriebssicherheit erheblich beeinträchtigen. Da gibt es drei verschiedene Panels, bei denen keins davon die vollständigen Informationen anzeigen, sich aber gegenseitig ausschließen. Zur Krönung schaltet das F4 Panel auch noch die Funktionen für das manuelle Heizen ab.

      Der TrainSimulator und viele andere derartige Simulationsprogramme sind sehr komplex und werden von Menschen entwickelt, und wo Menschen sind werden auch Fehler gemacht. Das ist alles für mich verständlich. Doch wenn es nach Jahren von Neuauflagen und Updates niemand von den Entwicklern zu interessieren scheint, finde ich dies, das eigentlich Schlimme daran.

      Unterm Strich ist für mich die "sächs IV-K" und die "Pressnitztalbahn" so ein großes Meisterwerk, dass ich die Tücken und Fehler des TrainSimulator doch irgendwie ertragen kann und ich weiß ehrlich gesagt nicht ob ich mich über so derartige primitiven Fehler und Probleme mit dem TrainSimulator ärgern oder amüsieren soll.
      Nur mit einer Zeitreise in die Vergangenheit ist "Railworks" wirklich interessant.